Thailand Reiseführer

Bangkok Sehenswürdigkeiten

Der Große Palast oder auch Königspalast ist die bedeutendste Sehenswürdigkeit in Bangkok. Vom Ende des 18. Jahrhunderts bis Mitte des 20. Jahrhunderts lebten und regierten hier die Könige von Siam, heute Thailand. Nach der Zerstörung der alten Hauptstadt Ayutthaya durch die Birmanen im Jahr 1767 gründete König Rama I. die neue Hauptstadt Bangkok und ließ hier den neuen Königspalast erbauen. Heutzutage kann der Palast besichtigt werden. Schönstes Gebäude ist der Wat Phra Kaew, der Tempel des Smaragd-Buddhas. Der Tempel ist farbenprächtig verziert und gilt als das spirituelle Zentrum des thailändischen Buddhismus. Im Inneren steht der 66 cm hohe Smaragd-Buddha, der aus Jade hergestellt wurde. Fotografieren ist hier leider verboten. Im 15. Jahrhundert wurde der Smaragd-Buddha mit Gips und Blattgold bedeckt, um den Wert zu verstecken. Erst durch einen Zufall bröckelte der Gips ab und die wahre Statue kam zum Vorschein. Nachdem der Buddha von Laos geplündert und 200 Jahre in Vientiane aufbewahrt worden war, holten sich die Thailänder ihren Buddha zurück. Weitere Gebäude im Königspalast sind die Amarindra-Halle, die Chakri Mahaprasat und die Dusit-Halle. Am Eingang erhält man eine Broschüre, an der man sich orientieren sollte. So verpasst man kein Gebäude und erhält interessante Informationen. Am besten besucht man den Großen Palast am frühen morgen, um dem Besucherstrom ein wenig zu entgehen. Die Beine und die Schultern müssen komplett bedeckt sein. Dies wird am Eingang akribisch überprüft. Wer zu knappe Kleidung trägt, bekommt in der Regel am Eingang Tücher zum Umhängen. Für den Besuch des Großen Palastes sollte man mindestens 3 Stunden einplanen. Der Eintritt kostet 500 Baht. Östlich vom Eingang zum Großen Palast liegt der Lak Meuang, der Stadtschrein von Bangkok. Er wurde von König Rama I. als Symbol für die Gründung der neuen Hauptstadt errichtet und kann heute besichtigt werden. 800 m östlich des Großen Palastes liegt der Wat Ratchabophit. Besonderheit dieses buddhistischen Tempels ist der zentrale Chedi, der von einer Rundgalerie umgeben ist. Der westliche Teil der Anlage ist ein königlicher Friedhof, auf dem zahlreiche Mausoleen, Chedis und eine christliche Kirche stehen. Wat Ratchabophit kann super in einen Rundweg vom Großen Palast zum Wat Pho eingebunden werden.

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Wat Pho ist die größte Tempelanlage Bangkoks. Sie liegt unmittelbar südlich des Großen Palastes und beherbergt einen der größten liegenden Buddhas der Welt. Wat Pho wurde bereits im 16. Jahrhundert gegründet und im Laufe der Jahre immer weiter ausgebaut. Die Tempelanlage wurde nicht nur als religiöses Zentrum, sondern auch als Lehrstätte genutzt. Unter König Rama III. wurde der Wat Pho erste Universität von Thailand. Auch heute wird hier noch die traditionelle Thai-Massage gelehrt. Der Wat Pho ist für Touristen zugänglich und nicht halb so überlaufen wie der Große Palast. Man kann zahlreiche Chedis, Tempel und Buddha Statuen betrachten. Vor Betreten eines Tempels muss man die Schuhe ausziehen. Vor den Tempeln stehen Regale, in denen man seine Schuhe verstauen kann. Hauptattraktion von Wat Pho ist der 46 m lange und 15 m hohe liegende Buddha. Die Statue besteht aus Gips und ist vergoldet. In der weitläufigen Tempelanlage kann man mehrere Stunden verbringen. Der Eintritt kostet 100 Baht.

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Wat Arun liegt am westlichen Ufer des Chao-Phraya Flusses, auf der gegenüberliegenden Flussseite vom Wat Pho, im Stadtviertel Thonburi. Auch Wat Arun ist eine bekannte Sehenswürdigkeit Bangkoks. Der Eintritt kostet 50 Baht pro Person. Den Mittelpunkt des Tempelkomplexes bildet der 82 m hohe Brahng, zu deutsch Tempelturm. Der Turm wurde im 19. Jahrhundert errichtet und ist mit zahlreichen Porzellan-Fliesen verziert. Wer schwindelfrei ist, kann den Turm hinaufsteigen und eine wunderbare Aussicht auf den Chao-Phraya Fluss, Wat Pho und den Großen Palast genießen. Bestes Fotolicht für Wat Arun hat man am späten Nachmittag. Wer von der Westseite des Chao-Phraya kommt, kann vom Tha Tien Anleger mit einem Boot über den Fluss übersetzen. Der Anleger liegt westlich von Wat Pho und ist nur einen kurzen Fußmarsch entfernt. Es empfiehlt sich also nach einem Besuch des Großen Palastes und des Tempelkomplexes Wat Pho am späten Nachmittag nach Wat Arun überzusetzen. Unmittelbar neben dem Tha Tien Anleger liegt ein kleiner Park, von dem man einen schönen Blick auf Wat Arun hat. Vor allem im Dunkeln kann man von hier schöne Fotos machen. Wer eine längere Bootsfahrt auf dem Chao-Phraya Fluss machen möchte, kann zum Beispiel vom Anleger Phra Pin Klao nach Wat Arun fahren. Eine Fahrt in einem Linien-Boot ist lohnenswert und mit 25 Baht ziemlich günstig. Für Touristen werden auch teure Flusstouren angeboten, die aber nicht unbedingt schöner sind als die Fahrt mit dem Linien-Boot.

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Der Goldene Berg ist eine künstlich angelegte Erhebung in Banglamphu, einem der ältesten Viertel Bangkoks. König Rama III. ließ den Hügel am damaligen Stadtrand errichten. Der Goldene Chedi auf dem Gipfel wurde erst im Auftrag seines Nachfolgers gebaut und ist heute eine bekannte Sehenswürdigkeit. Über 318 Stufen erreicht man den Goldenen Chedi. Von oben hat man einen schönen Blick auf die Stadt und das an den Hügel angrenzende Wat Saket. Dieser Tempelkomplex liegt am Fuße des Hügels und kann auch besichtigt werden. Nördlich vom Goldenen Berg liegt das Viertel Ban Baat, das Dorf der Bettelschalen. In diesem Viertel werden die traditionellen Bettelschalen der Mönche hergestellt. Wer Glück hat, kann dabei zusehen.

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Das Viertel Siam Square ist für seine großen Shoppingmalls bekannt. Mit mehr als 500 Geschäften und 100 Restaurants ist Central World das größte Einkaufszentrum von Bangkok, in dem alle internationalen Marken vertreten sind. Neben Central World liegt das Siam Paragon, das für seine Luxusläden bekannt ist. Weitere Shoppingmalls sind das MBK, die Gaysorn Plaza und die Platinum Mall. Auf den Straßen um den Siam Square herrscht tagsüber ein großes Verkehrschaos. Automassen drängen sich an den modernen Shoppingmalls vorbei und Straßenhändler blockieren die Gehwege. Sie verkaufen gefälschte Markenkleidung, Billig-Schmuck, frisch gepresste Säfte und gebratene Hähnchen-Spieße. Der Duft ist eine Mischung aus stinkenden Autoabgasen, chemischen Zusatzstoffen und leckeren thailändischen Gerichten. Man sollte auf jeden Fall den frisch gepressten Orangen- und Granatapfelsaft probieren. Nördlich von Central World, auch umgeben von Straßenhändlern, liegt die Pantip Plaza, ein riesiges Elektrowarenhaus, in dem man sowohl gefälschte als auch originale Waren kaufen kann. Das Viertel rund um den Siam Square ist sehr lohnenswert. Vor allem die Straßenmärkte haben ihren Reiz. 1,5 km westlich von Central World liegt am Kanal Saen Saep das Jim Thompson Haus. Jim Thompson war ein US-amerikanischer Designer, der vor allem den Seidenmarkt in Thailand antrieb. 1967 kehrte er von einem Ausflug in die Cameron Highlands nie zurück. Das Jim Thompson Haus widmet sich dem Unternehmer und stellt einige seiner Kunstkollektion aus. Zwischen den Einkaufszentren Siam Paragon und Central World liegt der kleine, aber sehr fotogene Tempel Wat Pathum Wanaram, der einen kurzen Besuch wert ist.

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Siam Square

Weitere Sehenswürdigkeiten in Bangkok

Wat Mahathat

Der Tempel Wat Mahathat liegt nördlich vom Großen Palast und sollte bei einem Bangkok Besuch unbedingt besichtigt werden. Die weißen Gebäude der Tempelanlage sind an einigen Stellen vergoldet und erstrahlen vor allem im Sonnenlicht in wunderschönem Glanz. Wat Mahathat wurde um 1700 gegründet und beherbergt eine bedeutende buddhistische Universität des Mahanikai Ordens. Der Eintritt für Besucher ist kostenfrei. Westlich des Tempels an der Mahathat Straße reihen sich thailändische Geschäfte wie Kräuterapotheken und Amulettläden aneinander. Ein Stück weiter erstreckt sich der Amulettmarkt.

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Wat Ratchanaddaram

Der Wat Ratchanaddaram ist eine Tempelanlage gegenüber des Goldenen Bergs. Der Tempel ist durch seinen besonderen Chedi, den Loha Prasat, bekannt. Dieser Prachtbau wurde im Jahr 1840 errichtet und kann heute bestiegen werden. Der Loha Prasat beeindruckt vor allem im Dunkeln, wenn alle Spitzen des Gebäudes erleuchten. Gegenüber des Wat Ratchanaddaram liegt die Mahakan-Festung, eine erhaltene Zitadelle der ehemaligen Stadtmauer. Geht man vom Wat Ratchanaddaram Richtung Westen passiert man das Demokratiedenkmal und die Gedenkstätte des 14. Oktober.

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Wat Suthat

Auch Wat Suthat ist eine beeindruckende Tempelanlage in Bangkok. Sie liegt südwestlich von Wat Ratchanaddaram im Viertel Banglamphu. Im Wat Suthat befindet sich das größte Heiligtum Thailands, der 8 m hohe Phra Si Sakayamuni. König Rama I. ließ Wat Suthat eigens für diese Buddha Staue aus Sukhotai errichten. Der Phra Si Sakayamuni Buddha ist die letzte erhaltene Statue aus der Sukhothai Zeit. Sie wurde im 14. Jahrhundert angefertigt. Im Wat Suthat liegt auch die größte Ordinationshalle des Landes. Hier werden wichtige Feierlichkeiten abgehalten. Da die Anlage zahlreiche Gebäude hat und weitläufig ist, sollte man mindestens 1 Stunde einplanen.

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Wat Bowonniwet

Der 1826 gegründete Wat Bowonniwet ist ein kleinerer buddhistischer Tempel. Auch wenn seine räumlichen Ausmaße nicht so groß sind, ist er für den thailändischen Buddhismus besonders. Hier liegt das Landeszentrum der Thammayut-Mönchssekte. Wer nicht so viel Zeit hat, sollte den Wat Bowonniwet trotzdem auslassen. Wer den Tempel besichtigen möchte, kann das mit einem Abstecher zur Khao San Road kombinieren. Die Khao San Road ist nur 300 m entfernt.

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Khao San Road

Die Khao San Road ist eine 400 m lange Straße, die vor allem bei Backpackern Beliebtheit findet. Hier liegen zahlreiche Hostels, Kneipen, Restaurants, Antiquariate und Schneidereien. Die Straße wurde um 1900 erbaut und nach der Ware benannt, die hier verkauft wurde. Khao San bedeutet ungekochter Reis. Heutzutage wird an Straßenständen gefälschte Markenkleidung und günstiger Schmuck verkauft. Vor allem abends drängen sich hier die Menschenströme.

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Dusit Park

Der Dusit Park ist eine weitläufige Grünfläche, auf der einige Sehenswürdigkeiten liegen. König Rama V. verlegte seinen Königssitz vom Großen Palast in den Dusit Park. Er ließ Herrenhäuser und weitere Gebäude im viktorianischen Stil errichten, was zur damaligen Zeit sehr modern war. Wer den Park besuchen möchte, sollte darauf achten, dass die Schultern und Beine komplett bedeckt sind, da man sich hier genau wie im Großen Palast auf königlichem Gelände befindet. In der Mitte des Parks trifft man auf die Ananta-Samakhom-Thronhalle, die 1908 von König Rama V. in Auftrag gegeben wurde. Bekannteste Sehenswürdigkeit im Dusit Park ist der Vimanmek Palast. Der Vimanmek Palast ist das größte Teakholzgebäude der Welt, das ohne einen einzigen Nagel gebaut wurde. König Rama V. nutzte den Palast als Privatresidenz. Heute beherbergt er zahlreiche Ausstellungsstücke der Königsfamilien und kann im Rahmen einer Tour besichtigt werden. Die englisch sprachigen Touren starten alle 30 Minuten. Neben dem Vimanmek Palast liegt die Abhisek-Dusit-Thronhalle. Außerhalb des Dusit Parks liegt der Dusit Zoo und der Wat Benchamabophit, ein buddhistischer Tempel, der auch unter dem Namen Marmor-Tempel bekannt ist. Der Bau des extravaganten Tempels wurde von Rama V. in Auftrag gegeben.

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State Tower

Der State Tower ist das zweithöchste Gebäude in Bangkok. Er liegt in der Thanon Silom und hat eine wunderbare Sky Bar auf der Dachterrasse. Von dort hat man einen schönen Blick über die Stadt. Wer die Sky Bar besuchen möchte, sollte auf angemessene Kleidung achten. Mit sportlicher Kleidung wie Tops und kurzen Hosen darf man die Bar nicht besuchen. Viele Touristen kommen auf den State Tower, da er durch den Dreh des Films Hangover 2 bekannt wurde.

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Lebua State Tower

Bayoke Tower II

400 m nördlich von Central World liegt Bangkoks höchstes Gebäude, der Bayoke Tower II. Der Turm ist 328 m hoch und wurde 1997 eröffnet. In der 84. Etage gibt es eine Aussichtsplattform. Der Eintritt kostet 300 Baht. Bei gutem Wetter hat man eine wunderschöne Sicht auf die Stadt. Sowohl im Hellen als auch im Dunkeln kann man tolle Fotos machen. In den Straßen rund um den Baiyoke Tower II gibt es zahlreiche Märkte und Einkaufsmöglichkeiten.

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Chatuchak Wochenendmarkt

Der Chatuchak Wochenendmarkt ist zu einer beliebten Sehenswürdigkeit in Bangkok geworden. Er findet jeden Samstag und Sonntag von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr statt. Auf dem Markt gibt es 15.000 Stände, an denen man alles findet, was man sich vorstellen kann. Von Kunsthandwerk, Accessoires und Antiquitäten, über Essen und Trinken kann man auch Haushaltswaren, Tiere und Kleidung kaufen. Der Besuch des Chatuchak Wochenendmarktes kann zu einem interessanten Erlebnis werden. Die überdachten Stände sind dicht aneinander gedrängt, die Luft gleicht der einer Sauna und die Menschenmassen versuchen zu feilschen. In der Regel verlässt jeder Tourist den Markt mit mindestens einem Souvenir. Vor allem die Holzartikel wie Vasen, Statuen und Schüsseln sind sehr beliebt. Auf dem Chatuchak Markt gibt es sogar eine DHL-Station, von der man die gekauften Waren in die ganze Welt verschicken kann. Für die Orientierung kann die Nancy Chandler’s Map sehr hilfreich sein. Dieser detaillierte Einkaufsführer wird in zahlreichen Buchläden der Stadt verkauft. Der Chatuchak Wochenendmarkt liegt gegenüber der U-Bahn Station Kamphaengphet. Einfach erreichbar ist er auch über die U-Bahn Station Suan Chatuchak oder die BTS-Station Mo Chit.

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Chatuchak Wochenendmarkt

Damnoen Saduak

Der bekannteste Schwimmende Markt ist der Damnoen Saduak, der 65 km von Bangkok entfernt ist. Auf dem Kanal liegen zahlreiche kleine Holzboote, von denen man Obst, Gemüse und Fleisch kaufen kann. Mittlerweile ist der Damnoen Saduak eher zu einer Touristenattraktion geworden als ein Markt für Einheimische. Trotzdem lohnt ein Besuch. Vom Busbahnhof Süd in Thonburi in Bangkok fahren jede Stunde Busse direkt nach Damnoen Saduak. Sie halten in der Regel direkt am Kanal.

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Patpong Nachtmarkt

Der Patpong Nachtmarkt liegt an der Soi Patpong. Vor Striplokalen und leuchtenden Neonschriften reihen sich zahlreiche Stände aneinander, an denen man gefälschte Markenkleidung, nachgemachte Uhren, Accessoires und Souvenirs kaufen kann. Die Preise sind allerdings ziemlich hoch. In der Regel kann man den Preis um ⅔ herunterhandeln. Vorsicht geboten ist vor den Ping Pong Shows, die entlang des Nachtmarktes immer wieder mit günstigen Getränkepreisen beworben werden. Diese Shows sind Touristenabzocke. Lässt man sich von den Schleppern zu einer Show bequatschen, muss man vor Ort deutlich höhere Getränkepreise und Zusatzkosten zahlen.

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Chinatown

Die Straßen von Chinatown könnten so in jeder chinesischen Stadt sein. Das Viertel ist von morgens bis abends total überlaufen. Die Menschen kämpfen sich durch enge Gassen hindurch, Verkäufer blockieren die Gehwege und streunende Hunde ruhen am Straßenrand. Man benötigt viel Zeit, um sich über die Märkte zu kämpfen. Erst am späten Abend kehrt Ruhe ein. Ein Besuch von Chinatown bleibt auf jeden Fall unvergesslich. Am besten startet man seine Erkundungstour im Osten von Chinatown, am Wat Traimit. Der Wat Traimit wird auch als Tempel des Goldenen Buddhas bezeichnet, da er die größte goldene Statue der Welt beherbergt. Die Buddha Statue ist 3 Meter hoch und hat einen Wert von ca. 30 Millionen Euro. Um seinen Wert unkenntlich zu machen wurde der Buddha vergipst. Erst in den 1950er Jahren kam der wahre Buddha zum Vorschein als der Gips während eines Umzugs Risse bekam. Seitdem wurde der Buddha in einer einfachen Halle aufbewahrt ehe er 2008 in die neue Marmorhalle Phra Maha Mondop gebracht wurde. Das weiß goldene Gebäude ist wunderschön und kann besichtigt werden. Nach der Besichtigung von Wat Traimit kann man seinen Rundgang in nordwestlicher Richtung fortsetzen und trifft als nächstes auf Wat Mangkon Kamalawat, einen kleineren chinesischen Tempel. Dann kommt man zu einem Wirrwarr aus kleinen Gassen, in denen Waren aus China verkauft werden. Weiter westlich folgen die Talat Mai und die Sampeng Gasse. Die Sampeng Gasse ist geradeso 2 Meter breit. Hier werden indische Stoffe und kitschige Accessoires wie Hello Kitty Stifte und neon farbene Plastik-Handtaschen verkauft.

Unsere Bewertung:

Blick von Wat Arun auf Wat Pho und den Chao-Phraya Fluss

Blick vom Bayoke Tower II

Wat Saket am Goldenen Berg

Wat Ratchanaddaram mit Loha Prasat

Blick vom Loha Prasat auf einen Tempel des Wat Ratchanaddaram

Goldene Chedi im Königspalast

Figur im Königspalast

Liegender Buddha im Wat Pho

Goldene Chedi im Königspalast

Goldene Buddhas im Wat Mahathat

Blick von Wat Arun auf Wat Pho und den Goldenen Berg des Wat Saket

Blick vom Ufer des Chao-Phraya Flusses auf Wat Arun

täglicher Verkehr im Viertel Siam Square neben der Shoppingmall Central World

Sonnenuntergang in Bangkok

Blick vom Bayoke Tower II auf die Stadt

Loha Prasat im Wat Ratchanaddaram

Wat Phra Kaew im Königspalast

im Königspalast

im Königspalast

Mahakan-Festung gegenüber des Wat Ratchanaddaram

Blick vom Ufer des Chao-Phraya Flusses auf Wat Arun bei Nacht

Verkehr im Viertel Siam Square

Chinatown von Bangkok

Wat Pho

Wat Suthat

Sri Mariamman Temple in der Thanon Silom nahe des State Towers

Goldene Buddhas im Wat Pathum Wanaram neben der Shoppingmall Central World

Hotelempfehlung Bangkok: Novotel Felix Silom

Ausflug nach Ayutthaya

Wer Bangkok besucht sollte auf jeden Fall einen Ausflug zur alten Königsstadt Ayutthaya machen. Die geschichtsträchtige Stadt ist sehr interessant und auf jeden Fall einen Besuch wert. Ayutthaya liegt 80 km nördlich von Bangkok. Empfehlenswert ist ein Tagesausflug mit dem Zug. Die Züge nach Ayutthaya starten vom Hauptbahnhof Bangkoks. Am besten erkundigt man sich einen Tag zuvor direkt vor Ort über die Abfahrtszeiten. In der Regel hat man die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Zügen, dem Schnellzug und dem Holzklasse-Zug. Eine Strecke mit dem Schnellzug kostet ca. 300 Baht, mit dem Holzklasse-Zug ca. 80 Baht. Schnellzug bedeutet nicht, dass man schneller am Ziel ist. In Thailand kann man sich keinesfalls auf Zugzeiten verlassen. Trotzdem ist die Zugfahrt nach Ayutthaya ein besonderes Erlebnis. In Ayutthaya am Bahnhof wird man als Tourist von zahlreichen Tuk-Tuk Fahrern angesprochen. Die Fahrer bieten sich an, um einem die Stadt zu zeigen. Darauf sollte man sich einlassen, da es die beste Art ist, die Stadt zu erkunden. Die Tempelanlagen liegen sehr weit auseinander. Daher sollte man nicht alles zu Fuß erkunden. Die meisten Tuk-Tuk Fahrer haben Stadtkarten mit Bildern, anhand denen man vorher besprechen kann, was man sehen möchte. Am besten lässt man sich erst zu den einzelnen Tempeln und Buddha Statuen bringen und am Ende zum alten Königspalast, den man dann super zu Fuß erkunden kann. Auch den Preis sollte man vorher festlegen. Die meisten Fahrer verlangen 40 Baht pro Stunde. Hat man alles besprochen, kann die Rundfahrt losgehen. Die Tuk-Tuk Fahrer bringen die Touristen zu den Sehenswürdigkeiten und warten am Eingang auf sie. So kann man sich die Zeit in den Tempelanlagen selbst einteilen.

Die folgende Route kann als Orientierung dienen. Als erstes Ziel kann Wat Yai Chai Mongkon besichtigt werden. Die buddhistische Tempelanlage liegt außerhalb der alten Stadtmauer und ist für seine 80 m hohe Chedi, die im 17. Jahrhundert erbaut wurde, bekannt. Die Chedi kann bestiegen werden. Im Garten des Wat Yai Chai Mongkon stehen zahlreiche kleinere Buddha Statuen. 1,5 km westlich liegt der Wat Phanan Choeng. In einem der Tempel steht eine 19 m hohe vergoldete Buddha Statue. Anschließend kann man sich zum Wat Chai Watthanaram bringen lassen. Diese Tempelanlage stammt aus dem Jahre 1630. Sie liegt am Westufer des Chao Phraya Flusses südwestlich der Altstadt von Ayutthaya. Nur 3 km nördlich von Wat Chai Watthanaram liegt Wat Lokaya Sutharam. Das Besondere dieses Tempels ist der große liegende Buddha. Die weiße Statue ist 40 m lang und 8 m hoch. 4 km nordwestlich von dieser Statue liegt der Wat Phu Khao Thong, ein Tempel aus dem Jahre 1387. Schön ist die knapp 80 m hohe weiß goldene Chedi. Nach dieser Rundfahrt, für die man mindestens 2 Stunden kalkulieren sollte, kann man sich zum alten Königspalast bringen lassen und von hier die Anlagen weiter zu Fuß erkunden. Der Wat Phra Si Sanphet war der königliche Tempel auf dem Gelände des alten Königspalastes in Ayutthaya, bevor die Stadt 1767 durch die Birmanen zerstört wurde. Er war die bedeutendste Tempelanlage Thailands so wie es der Große Palast in Bangkok heute ist. Man sollte auf jeden Fall um den teilweise noch sehr gut erhaltenen Tempel herumgehen. Immer wieder entdeckt man kleine Details wie alte Buddha Statuen und Verzierungen. Unmittelbar südöstlich des königlichen Tempels liegen der Wat Phra Ram und der Phra Ram Park. Am östlichen Ende des Parks befindet der bekannteste Tempel Ayutthayas, der Wat Mahathat. Hier liegt das wohl am meisten fotografierte Motiv der Stadt, der Buddha Kopf, der in die Wurzeln eines Baumes eingefasst ist. Vor dem Wat gibt es jeden Tag einen kleinen Markt, auf dem man Obst, Getränke und einige Souvenirartikel kaufen kann. Gegenüber von Wat Mahathat ist Wat Ratchaburana, die zusammen einen Zwillingstempel bilden. Für einige dieser Tempelanlagen muss man eine geringe Eintrittsgebühr zahlen. Am Wat Mahathat kann man seinen Rundweg durch Ayutthaya perfekt beenden. Hier stehen Tuk-Tuk Fahrer, die einen zum Bahnhof zurückbringen.

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Buddha Statuen im Wat Yai Chai Mongkon

Buddha Kopf im Wat Mahathat

Wat Chai Watthanaram

Wat Mahathat

Bahnhof von Ayutthaya

Liegender Buddha des Wat Lokaya Sutharam

Liegender Buddha im Wat Yai Chai Mongkon

Südthailand Sehenswürdigkeiten

Krabi ist eine Provinz am Indischen Ozean. Sie ist für ihre schönen Sandstrände und die aus dem Meer und auf dem Land herausragenden Kalksteinfelsen bekannt. Bekanntester Felsen ist der James Bond Felsen, der vor der Insel Khao Phing Kan in der Bucht von Phang Nga liegt. Hier wurde im Jahre 1974 ein Ausschnitt von James Bond – Der Mann mit dem goldenen Colt mit Roger Moore gedreht. Ein schöner kleiner Ort am Meer ist Ao Nang. Hier machen vor allem Rucksacktouristen Urlaub. Es gibt hauptsächlich kleinere Unterkünfte und kaum Familienresorts. An der Hauptverkehrsstraße liegen einige Restaurants, Bars und kleine Läden. Von Ao Nang starten zahlreiche Bootsausflüge zum Schnorcheln, Tauchen und Baden. Einige Anbieter haben an der Hauptstraße ihre Büros, in denen man die Touren im Voraus buchen kann. Eine Ganztagestour inklusive Schnorchelausrüstung, Abholung vom Hotel und warmem Mittagessen kostet ca. 80 Baht pro Person. Die meisten Anbieter bringen die Touristen mit einem Schnellboot zu zwei Stellen, an denen man schnorcheln kann, zur Maya Bucht auf Ko Phi Phi Leh und auf die Hauptinsel Ko Phi Phi Don. Die Umgebung von Ko Phi Phi ist ein idealer Ort für Tauch- und Schnorchelliebhaber. Wer gerne eine private Tour machen möchte, kann von einem Einheimischen mit einem Holzboot zu den gewünschten Inseln und Stränden gebracht werden. Diese Touren sind aber teurer und man braucht eigene Ausrüstung. Beliebtes Ziel für einen Ausflug von Ao Nang ist auch die Halbinsel Rai Leh, die man von Ao Nang mit einem Holzboot in ca. 20 Minuten erreicht. Neben den schönen Stränden und dem Wasserparadies gibt es in der Provinz Krabi zwei sehenswerte Tempelanlagen. Diese sollte man allerdings nur besuchen, wenn man genug Zeit hat. Der Wat Tham Sua, auch als Tiger Tempel bezeichnet, ist sicher der schönste Tempel in Krabi. Wer Ausdauer hat, kann 1237 Stufen auf den Hügel hinaufsteigen. Oben thront ein goldener Buddha. Der Ausblick über dschungelartige Wälder ist sehr schön. Der Aufstieg dauert ca. 40 Minuten und ist bei Hitze sehr anstrengend. Man sollte unbedingt genug Wasser mitnehmen. Aber Achtung vor den Affen. Die warten schon auf Beute von den Touristen. Taschen unbedingt schließen und alles gut festhalten. Ein weiterer schöner Tempel in Krabi ist der Wat Suwan Kuha. Der Wat Suwan Kuha wird auch Affentempel genannt und beherbergt einen großen liegenden Buddha. Wer mit dem Auto von Phuket nach Krabi reist, kann hier für eine kleine Pause anhalten.

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Phuket ist eines der bekanntesten Urlaubsregionen Thailands. Hier herrscht hauptsächlich Massen- und Pauschaltourismus. Im Gegensatz zu Krabi sind auf dieser Halbinsel viele Küstenabschnitte mit großen Hotels und Resorts zugebaut. Auch die Strände sind deutlich voller als die in Krabi. Hauptferienziel ist Patong, das für seinen 3,5 km langen Patong Beach und das Nachtleben bekannt ist. Die Partymeile von Patong ist die Bangla Road, die für den Autoverkehr gesperrt ist. Hier gibt es zahlreiche Diskotheken, Bars und Strip Clubs, in denen ausgiebig gefeiert wird. Im Jungceylon Shopping Center gibt es zahlreiche Einkaufsläden. Auch von Phuket kann man Schnorchel- und Badeausflüge buchen. Im Norden von Phuket gibt es den Bang Tao Nachtmarkt. Am besten erkundigt man sich in seiner Unterkunft, an welchen Tagen der Markt stattfindet. Ein Besuch lohnt auf jeden Fall. Angeboten werden regionale Leckereien und billige Textilien. Die Preise sind extrem gering, da der Markt nicht nur von Touristen, sondern auch von Einheimischen besucht wird. Wer einen Mietwagen hat, sollte im Süden um die Insel herumfahren. Hier gibt es einige tolle Aussichtspunkte und zwei Tempelanlagen, den Big Buddha und Wat Chalong, die beide einen Besuch lohnen.

Unsere Bewertung:

Boote in Krabi

Blick vom Amari Vogue Resort in Krabi auf das Meer

Boote in Krabi

Nachtmarkt in Phuket

Boote auf Ko Phi Phi

Hotelempfehlung Krabi: Amari Vogue

aktualisiert am 4. Mai 2015 von Marcel