New Mexico Reiseführer

Natur in New Mexico

Die Bisti Badlands, 70 km südlich von Farmington gelegen, sind ein absoluter Geheimtipp. In diesem Gebiet findet man unterschiedliche Gesteins- und Erdformationen. Da es über diese Wilderness Area kaum Informationen gibt, kommen nur wenige Besucher. Die Badlands sind in 2 Gebiete unterteilt, die North Unit und die South Unit. Die South Unit ist wesentlich spektakulärer. Man erreicht sie von Farmington kommend Richtung Süden über den Hihgway 371. Zwischen Milemarker 70 und 71 biegt man links auf eine ungeteerte Straße. Hier befindet sich auch ein Schild mit der Aufschrift Bisti Wilderness Area. Die ungeteerte Straße fährt man ca. 1 km geradeaus und biegt dann links ab. Nach weiteren 700 m erreicht man auf der rechten Seite den Parkplatz und den Trailhead (N 36° 15′ 33″ W 108° 15′ 05″). Hier befindet sich auch eine Infotafel und ein Tor, durch das man die Wilderness Area betritt. Man sollte diese Area auf jeden Fall mit einem GPS-Gerät erkunden, da man querfeldein geht und es weder markierte Wege noch Trampelpfade gibt. Ohne GPS verliert man schnell die Orientierung und findet auch nicht die interessanten Formationen. Erstes Highlight sind die Chocolate Hoodoos (N 36° 15′ 34″ W 108° 14′ 18″), die man nach 1 knappen Stunde erreicht. Nach 1 weiteren Stunde kommt man zum Bisti Arch (N 36° 16′ 07″ W 108° 13′ 34″) und zu den Cracked Eggs (N 36° 16′ 02″ W 108° 13′ 26″). Wer jetzt noch gut drauf ist, kann zum Eagles Nest (N 36° 16′ 09″ W 108° 12′ 44″) weiterwandern. Diese Strecke nimmt noch mal 1 knappe Stunde in Anspruch. Man muss unbedingt beachten, dass man die ganze Zeit in der prallen Sonne geht und es keinen Schatten gibt. Daher sollte man morgens früh starten, um nicht in der Mittagshitze zu wandern. Die Wanderung ist anstrengend, da man des Öfteren hohe Erdhügel hinauf und hinab klettern muss.

Unsere Bewertung:

Das Kasha Katuwe Tent Rocks National Monument liegt zwischen Albuquerque und Santa Fe. Von Albuquerque sind es 85 km, von Santa Fe 65 km. Das Monument ist von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet, man zahlt pro Auto 5$ Eintritt. Da das National Monument über Nacht durch eine Schranke geschlossen wird, muss man spätestens 15 Minuten vor Schließung am Parkplatz zurück sein. Der Name Kasha Katuwe bedeutet weiße Klippen in der Sprache der Pueblo Indianer, die in dieser Region leben. Vom Parkplatz führt ein 2 km langer befestigter Rundweg, der Cave Loop Trail, durch den unteren Teil des Tales. Von hier hat man leider keinen Blick auf die wunderschönen Tent Rocks. Im hinteren Bereich beginnt der 4,8 km lange Canyon Trail, der zuerst durch einen Slot Canyon führt und dann 200 Höhenmeter hinauf auf das Plateau bis zum Lookout Point. Dieser Trail bietet traumhafte Ausblicke auf die weißen Gesteinsformationen der Tent Rocks. Vor allem gegen Abend lassen sich hier tolle Fotos machen. Da dieses National Monument etwas abseits der Touristengebiete liegt, sammeln sich hier noch keine Menschenmassen. Man kann ungestört die Trails wandern und dabei wunderbar die Natur genießen.

Unsere Bewertung:

Der Shiprock ist eine Felsformation im Nordwesten von New Mexico, 60 km von Farmington entfernt. Der Fels erhebt sich 483 m inmitten eines flachen Gebiets und ist schon von weitem zu sehen. Der Shiprock liegt direkt neben dem Highway 491. Wer einen 4 WD Mietwagen hat, kann auf einer tief sandigen Straße unmittelbar zum Fels heranfahren. Mit einem normalen PKW ist die Fahrt nicht möglich.

Unsere Bewertung:

Shiprock in der Nähe von Farmington

Highway 491 in Shiprock

Chocolate Hoodoos in den Bisti Badlands

Chocolate Hoodoos in den Bisti Badlands

Chocolate Hoodoos in den Bisti Badlands

Cracked Eggs in den Bisti Badlands

Cracked Eggs in den Bisti Badlands

Kasha Katuwe Tent Rocks National Monument

Kasha Katuwe Tent Rocks während des Canyon Trails

Kasha Katuwe Tent Rocks National Monument

während der Wanderung in den Bisti Badlands

Hotelempfehlung Bisti Badlands: La Quinta Inn

Santa Fe Sehenswürdigkeiten

Santa Fe ist die Hauptstadt des Bundesstaats New Mexico und auf jeden Fall einen Besuch wert. Für einen Besuch des Zentrums reicht aber ½ Tag. Da Santa Fe schon im 16. Jahrhundert von Spaniern besiedelt wurde, macht sich der Einfluss heute immer noch bemerkbar. Die Gebäude sind im Adobe Stil gebaut und daher sehr sehenswert. Im Zentrum sollte man sich während eines gemütlichen Spaziergangs auf jeden Fall die San Miguel Church, die älteste Kirche der USA, die Santa Fe Plaza und die Cathedral Basilica of St. Francis of Assisi anschauen. Auch das Kapitol und die Loretto Chapel sind ganz sehenswert. Wer sich für Kunst interessiert, findet hier auch einige bekannte Museen.

Unsere Bewertung:

Taos Pueblo ist eine alte Siedlung der Anasazi-Kultur, die seit 1992 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Die ältesten Teile der Siedlung wurden zwischen 1000 und 1450 errichtet. In den Gebäuden, die aus Adobe-Lehmziegeln bestehen, wohnen heute noch rund 150 Indianer in traditioneller Lebensweise. Die Gebäude werden weder mit Strom noch mit fließendem Wasser versorgt. Der Reiz von Taos Pueblo ist jedoch im Laufe der Jahre verloren gegangen, da die Einwohner außerhalb der gekennzeichneten Siedlung fließendes Wasser sowie Strom nutzen. Vor den Toren der Siedlung liegen Gebäude, in denen die Indianer unter anderem Küchen und Bäder nutzen. Das Leben in Taos Pueblo erweckt den Anschein einer Museumsstadt, in der die Einwohner nur für den Tourismus leben, obwohl die Indianer immer wieder beteuern, nur ihre Kultur erhalten zu wollen. Der Eintritt kostet 16$. Man darf sich auf dem Gelände selbst bewegen, lediglich einige kleine Gassen sind gesperrt. Jede ½ Stunde werden von Einwohnern Führungen angeboten. Die Bezahlung erfolgt auf Spendenbasis.

Unsere Bewertung:

Hotelempfehlung Santa Fe: Double Tree Hilton

aktualisiert am 10. Mai 2015 von Marcel