Mexiko Reiseführer

Yucatan Sehenswürdigkeiten

Tulum ist ein idyllischer Ort an der karibischen Küste. Da hier vor allem Individualtouristen Urlaub machen, herrscht noch mexikanisches Flair. Es gibt weder Hochhäuser noch viele moderne Bauten. An der Durchgangsstraße des Ortes liegen viele urige Restaurants und einige Hostels. Schön ist es am Abend bei karibischer Musik in einer der Bars einzukehren und der mexikanischen Atmosphäre zu verfallen. Tulum Beach liegt ca. 4 km von der Ortschaft entfernt. An der Road 109, die parallel zum Meer verläuft, liegen ebenso zahlreiche kleine Unterkünfte und Restaurants. Im Gegensatz zu Cancun ist der Küstenstreifen nicht mit riesigen Hotels zugebaut, die Unterkünfte sind vom Strand aus kaum sichtbar. Der Strand ist öffentlich zugänglich und nicht überlaufen. Wer also nicht auf Massentourismus steht, sollte Tulum einen Besuch abstatten. Direkt am Meer liegt die bekannte Maya-Stätte von Tulum, die viele Touristen sogar als Tagesausflug von Cancun besuchen. Tulum zählt zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten auf der Yucatan Halbinsel. Ein Rundweg führt durch die gesamte Tempelanlage. Bekanntestes Gebäude ist das Castillo, das schon vom Meer aus von Weitem zu sehen ist und heute als berühmtes Postkartenmotiv verwendet wird. Weitere schöne Ruinen sind der Templo del Dios Descendiente, der Gran Palacio und der Templo del Dios de los Vientos. Leider kann keines der Gebäude betreten werden. Über eine Holztreppe kann man zum Meer heruntergehen und am schönsten Strand Tulums baden. Der Eintritt zur historischen Maya Tempelanlage kostet 40 Pesos pro Person.

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Coba ist eine Ruinenstätte der Maya, die 48 km nordwestlich von Tulum im Inland liegt. Die Tempelanlage von Coba ist sehr weitläufig. Wer die weiten Weg nicht zu Fuß gehen möchte, kann vor Ort ein Fahrrad mieten, was wirklich empfehlenswert ist. Es bieten sich auch Fahrer an, die Touristen zu den Sehenswürdigkeiten bringen. Die El Castillo Pyramide, die zur Nohoch Mul-Gruppe gehört, ist die bekannteste Sehenswürdigkeit. Diese Pyramide ist mit 42 m die höchste Pyramide auf der Yucatan Halbinsel. Wer keine Höhenangst hat kann die Pyramide besteigen.

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Playa del Carmen ist ein touristisches Zentrum an der östlichen Karibikküste der Halbinsel Yucatan, 70 km südlich von Cancun. Der Strand ist ähnlich wie in Cancun mit Hotels zugebaut, die Leute sonnen sich dicht an dicht. Es gibt eine große Fußgängerzone, in der sich zahlreiche Läden und Restaurants aneinanderreihen. Bekannt ist der Ort für All-inclusive Urlaub. Die Fähre zur nahegelegenen Insel Cozumel liegt in Playa del Carmen ab.

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Da Cancun einen internationalen Flughafen hat, kommen hier viele Touristen an. Cancun eignet sich super für einen Strandurlaub oder als Startpunkt für eine Yucatan Rundreise mit dem Mietwagen. Das touristische Gebiet in Cancun bezieht sich auf den 30 km langen Boulevard Kukulkan, der sich im Osten auf einer Halbinsel entlangzieht. Dieses Gebiet wird auch als Hotelzone bezeichnet. Hier liegen alle großen Hotels und Resorts, Einkaufszentren, Restaurants und Clubs. Die meisten Unterkünfte haben direkten Zugang zum Strand. Das größte Shoppingcenter am Boulevard Kukulkan ist das La Isla Shopping Village. Hier gibt es neben zahlreichen Läden auch viele Restaurants wie Hooters und Chillies. In Cancun selbst gibt es keine Sehenswürdigkeiten, die man besichtigen kann.

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Die Isla Mujeres ist eine Insel an der mexikanischen Karibikküste, die 13 km nördlich von Cancun liegt. Es lohnt einen Tagesausflug dorthin zu unternehmen. Die Schnellboote von Ultramar starten in der Hotelzone Cancuns an Kilometer 4, 6,5 und 9,5. Sie legen je nach Abfahrtsort jede Stunde bis anderthalb Stunden ab. Eine Fahrt dauert ca. 30 Minuten und kostet 80 Pesos pro Person. Da die Insel nur 7 km lang und 650 m breit ist, besitzen die wenigsten Einwohner ein Auto. Das gängigste Verkehrsmittel ist das Golfkart, was man auch als Tourist mieten kann. Der schönste Strand der Insel ist der Playa Norte im Nordwesten. Hier ist das Wasser türkis und der Sand weiß. Schnorcheln kann man im Nationalpark Garrafon. Gegen Abend, wenn die meisten Tagestouristen wieder auf dem Rückweg nach Cancun sind, kann man einen wunderschönen Spaziergang am Strand machen. Vereinzelt bieten Verkäufer Kokosnüsse und frisch gemachte Pfannkuchen mit Nutella an. Souvenirläden und Restaurants grenzen an das kleine Fährterminal.

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Isla Mujeres
Ultramar

Strand an der Maya-Stätte von Tulum

Strand in Tulum

Maya-Stätte von Tulum

Strand an der Maya-Stätte von Tulum

Zentrum von Tulum

Isla Mujeres

Strand in Cancun

Strand an der Maya-Stätte von Tulum

Maya-Stätte von Tulum

Strand auf der Isla Mujeres

Crepes-Stand auf der Isla Mujeres

Sonnenuntergang auf der Isla Mujeres am Fähranleger nach Cancun

Strand in Tulum

Kirche in Playa del Carmen

Sonnenuntergang am Strand in Cancun

Hotelempfehlung Cancun: Intercontinental

Hotelempfehlung Tulum: Villas H2O

Quintana Roo Sehenswürdigkeiten

Chichen Itza ist eine der bedeutendsten Maya-Stätten der Welt. Sie ist nach der Ruinenstätte Teotihuacan die am zweitmeisten besuchte Maya-Stätte Mexikos und gehört seit 1988 zum UNESCO Weltkulturerbe. Außerdem ist sie eines der sieben neuen Weltwunder. Chichen Itza liegt 200 km von Cancun entfernt und sollte bei einer Reise auf der Yucatan Insel unbedingt besucht werden. Es empfiehlt sich in unmittelbarer Nähe zu schlafen, um früh morgens die Ausgrabungsstätte zu betreten, bevor die zahlreichen Bustouristen ankommen. Das Hotel Mayaland grenzt direkt an das Areal und hat sogar einen eigenen Zugang. Ab Mittag ist Chichen Itza so überlaufen, dass es kaum möglich ist, ein schönes Foto von der Hauptpyramide, der Piramide de Kukulcan, zu machen. Daher sollte man unbedingt als erstes dorthin gehen. Diese Pyramide ist das bekannteste Bauwerk der Maya-Kultur, das ab dem Jahre 800 entstand. Die Piramide de Kukulcan hat eine tiefe Symbolik, was sie heute umso besonderer macht. Neben der großen Pyramide gibt es weitere interessante Ruinen wie den El Gran Juego de Pelota, den Ballspielplatz, den Tempel der Krieger, das Observatorium und die Gruppe der 1.000 Säulen. Auch eine Cenote kann man sich anschauen. Das Gebiet in Chichen Itza ist weitläufig, sollte aber unbedingt komplett erkundet werden. Dies ist eigentlich nur möglich, wenn man die Maya-Stätte selbst und nicht im Rahmen einer Bustour besichtigt. Wer an historischer Maya-Kultur interessiert ist, kann sich mindestens 5 Stunden auf dem Gelände aufhalten. Viele Mexikaner bieten Souvenirs an, die man zu humanen Preisen erstehen kann. Der Eintritt kostet 210 Pesos pro Person. Die Eintrittskarte berechtigt zum mehrmaligen Eintritt an demselben Tag. Wer also zum Beispiel im Hotel Mayaland wohnt und die Mittagshitze im Pool verbringen möchte, kann jederzeit die Ausgrabungsstätte verlassen und wieder betreten.

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Chichen Itza

Die Puuc Route ist ein 260 km langer Rundweg, der in Merida beginnt und endet. An der Puuc Route liegen zahlreiche Tempelanlagen im Puuc-Stil. Dieser Stil entstand in der spätklassischen Maya-Kultur und weist einige architektonische Besonderheiten auf. Für das Erkunden der Puuc Route mit seinen Ruinenstätten braucht man einen kompletten Tag, da man schon für die reine Fahrtzeit 4 Stunden einplanen muss. Wer den Rundweg in Merida startet, sollte gegen den Uhrzeigersinn fahren. So erreicht man morgens als erstes Uxmal, bevor der Besucherandrang kommt. Uxmal ist eine fast genauso große Tempelanlage wie Chichen Itza und galt damals als eine der größten Städte. Hinter dem Treppenaufstieg zur Anlage liegt unübersehbar die 35 m hohe Piramide del Adivino, die Pyramide des Zauberers. Sie hat im Gegensatz zu den anderen Maya Pyramiden keine rechteckige, sondern eine ovale Grundform. Hinter der schönen Pyramide liegt das Nonnenviereck mit unterschiedlich hohen Plattformen und zahlreichen Kammern. Folgt man dem Rundgang kommt man als nächstes zum Ballspielplatz, der dem in Chichen Itza ähnlich ist, und zum Haus der Schildkröten. Daneben liegt der eindrucksvolle Palast des Gouverneurs, der als bestes Beispiel für den Puuc Stil gilt. Hinter diesem Palast liegt die Gran Piramide, auf die man hochklettern kann. Man wird mit einem schönen Blick über die Maya-Stätte von Uxmal und den Dschungel belohnt. Hinter der Gran Piramide liegen weitere Gebäude, die aber leider noch nicht komplett freigelegt sind. Für den Besuch von Uxmal braucht man ca. 3 Stunden. Der Eintritt kostet 190 Pesos pro Person. Fährt man die Puuc Route gegen den Uhrzeigersinn weiter kommt man nach 23 km zur Maya Ruine Kabah und nach 31 km zur Ruinenstätte Sayil. Kabah ist schon von der Straße aus sichtbar und lohnt daher nicht unbedingt einen Besuch. Sayil dagegen sollte man unbedingt besuchen, da man hier nicht nur Stelen, Tempel und einen Ballspielplatz, sondern auch ein ehemaliges Wohnhaus, den großen Palast, sieht. Der große Palast umfasst 94 Räume in 3 Stockwerken und sieht ziemlich beeindruckend aus. Weiter auf der Puuc Route folgen auf der rechten Seite Xlapak und Labna. In Labna sind der Torbogen und der Tempel El Mirador sehr sehenswert. Fährt man weiter, erreicht man auf der Road 31 die Grutas de Loltun, ein unterirdisches Höhlensystem, das die Mayas zu ihrem Schutz nutzten. Die Höhlen kann man nur im Rahmen einer geführten Tour besichtigen. Die Tour dauert 1 Stunde und kostet 100 Pesos pro Person, trotzdem muss man dem Führer am Ende Trinkgeld geben. Die Besichtigung der Höhlen ist nicht unbedingt empfehlenswert, man sollte lieber die Ruinenstätten anschauen. Die Anlagen Oxkintoc und Chacmultun liegen leicht abseits der Puuc Route.

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Merida ist mit knapp 750.000 Einwohnern die Hauptstadt Yucatans und wird von vielen Touristen besucht. Der Plaza Grande ist der Mittelpunkt der Stadt, an dem auch die meisten Sehenswürdigkeiten liegen. An der Ostseite des Platzes liegt die Cathedral de San Ildefonso, die aus den Steinen der zuvor zerstörten Maya-Stadt Ti’Ho’, erbaut wurde. Neben der Kathedrale liegt der ehemalige Bischofspalast, in dem sich heute das Museo de Arte Contemporaneo Ateneo de Yucatan befindet. Im Süden des Hauptplatzes liegt das Casa Montejo, ein ehemaliger Palast, und an der Westseite das Palacio Municipal, das Rathaus der Stadt. Hier hat man vom Balkon einen schönen Blick über den Plaza Grande. Im Norden des Platzes liegt der Palacio de Gobierno, der Gouverneurspalast. Die Straße Pasejo Montejo ist die Prachtstraße der Stadt, an deren Seiten zahlreiche Villen des 19. Jahrhunderts stehen. Am nördlichen Ende befindet sich ein Monument für das Vaterland. Merida eignet sich bestens als Ausgangsort für Tagesausflüge nach Uxmal, zur Puuc Route, nach Izamal und Dzibilchaltun.

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Izamal ist eine Kleinstadt mit 15.000 Einwohnern, die historisch eine große Bedeutung hat. Izamal liegt 70 km östlich von Merida und 110 km westlich von Valladolid. Im Zentrum, angrenzend an den Hauptplatz, leicht erhöht auf einem kleinen Hügel, liegt das Franziskaner-Kloster. Dieses Kloster wurde im Jahre 1549 von den Spaniern auf der Plattform der damals wichtigsten Pyramide errichtet. Der Vorhof des Klosters kann kostenlos besichtigt werden. Im Inneren befindet sich ein kleines Museum, deren Besuch sich aber nicht lohnt. Vor dem Kloster gibt es einen kleinen Markt, auf dem man neben Obst und Süßwaren auch frisches Fleisch bekommt. Die heute größte, noch teilweise erhaltene Pyramide Izamals, Kinich Kak Moo, liegt 400 m nördlich vom Kloster und ist vom Hauptplatz ausgeschildert. Die Pyramidenplattform ist 36 m hoch und kann über die Steintreppe bestiegen werden. Von hier oben hat man einen schönen Blick.

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Weitere Sehenswürdigkeiten Quintana Roo

Ek Balam

Ek Balam ist eine erst 1997 freigelegte Ausgrabungsstätte, die 30 km nördlich von Valladolid und 240 km westlich von Cancun mitten im Dschungel liegt. Man fährt die 295 von Valladolid gut 20 km Richtung Norden und biegt dann rechts ab. Die Ausgrabungsstätte ist ausgeschildert. Ein Besuch in Ek Balam ist absolut empfehlenswert, da hier der Massentourismus noch nicht angekommen ist und alle Gebäude betreten werden dürfen. Die Stadt wurde wahrscheinlich im 3. Jahrhundert von Mayas gegründet und erlebte im 6. und 7. Jahrhundert ihre Blütezeit. Sehr beeindruckend ist die 160 m lange und 30 m hohe Hauptpyramide, die man besteigen kann. Von hier oben hat man einen schönen Blick auf die Ausgrabungsstätte und kann bei gutem Wetter in der Ferne sogar Chichen Itza erblicken. Für den Besuch der Ruinen reichen knapp 2 Stunden. Der Eintritt kostet 95 Pesos pro Person.

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Dzibilchaltun

Dzibilchaltun liegt 20 km nördlich von Merida mitten im Dschungel und kann super als Halbtagesausflug besucht werden. Die ehemalige Maya-Stätte wurde bereits um 900 v. Chr. erbaut und hatte 830 n. Chr. 40.000 Einwohner. Die bedeutendste Ruine ist der Tempel der Puppen, der zur damaligen Zeit zu astronomischen Zwecken genutzt wurde. Er liegt am Ende einer langen Sacbe, einer breiten Straße. Wer ein schönes Foto vom Tempel der Puppen machen möchte, muss am Nachmittag kommen. Das Gebiet ist ziemlich weitläufig, man entdeckt immer wieder gut erhaltene Tempelgebäude. Auch die Cenote Xlakah, die die Stadt damals mit Wasser versorgte, liegt in dem riesigen Gebiet. In der Cenote ist Schwimmen erlaubt. Wer sich also zwischendurch abkühlen möchte, sollte seine Badesachen nicht vergessen. Am Eingang zur Ruinenstätte gibt es ein kleines Museum über die Maya-Kultur. Der Eintritt kostet 120 Pesos pro Person. Man braucht ungefähr 2 Stunden, um das komplette Gebiet zu erkunden.

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Valladolid

Valladolid ist eine kleine Stadt 45 km östlich der Maya-Stätte Chichen Itza. Wer hier vorbeikommt, sollte auf jeden Fall anhalten. Valladolid hat zwar keine besonderen Sehenswürdigkeiten, aber ein nettes Flair. Vor allem am Hauptplatz lohnt es sich, das Treiben zu beobachten. Hier liegen einige bunte Häuser und die Kathedrale Iglesia de San Servacio. An der westlichen Seite des Hauptplatzes liegt das Hotel de Maria de la Luz, in dem man günstig und typisch mexikanisch essen kann. Am westlichen Ortsausgang befindet sich das Convento de Sisal, ein fotogenes Kloster.

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Piramide de Kukulcan in Chichen Itza

Kloster in Izamal

Chichen Itza

Yucatan-Schwarzleguan

Säulen in Chichen Itza

Totenschädel in Chichen Itza

Kirche in Piste in der Nähe von Chichen Itza

Uxmal an der Puuc Route

Piramide del Adivino in Uxmal

an der Puuc Route

Tempel el Mirador in Labna an der Puuc Route

Yucatan-Schwarzleguan

Kirche an der Puuc Route

Piramide de Kukulcan in Chichen Itza

Blick von der Gran Piramide auf die Piramide del Adivino in Uxmal

Kloster in Izamal

Straßenschilder in Izamal

Eingang zum Nonnenviereck in Uxmal

Hotelempfehlung Chichen Itza: Mayaland

Hotelempfehlung Merida: Ibis Merida

aktualisiert am 26. April 2015 von Marcel