Kap der Guten Hoffnung Reiseführer

Kap der Guten Hoffnung Sehenswürdigkeiten

Das Kap der Guten Hoffnung liegt am südlichen Ende der Kap Halbinsel und wird von zahlreichen Touristen besucht. Die Anreise von Kapstadt dauert ca. 90 Minuten. Früher wurde das Kap aufgrund der starken Winde und der unter Wasser liegenden Felsenlandschaft von Seefahrern gefürchtet. Immer wieder kam es zu schweren Schiffsunfällen. Über 20 Wracks liegen auf dem Meeresboden vor dem Kap. Bekanntestes Fotomotiv am Kap der Guten Hoffnung ist das Schild, das es als solches markiert. Wer ein Foto damit haben möchte, muss sich in der Regel anstellen. Vom Kap der Guten Hoffnung führt ein einstündiger Trail zum Cape Point, dem zweiten bekannten Ziel am südlichen Ende der Insel. Man kann aber auch mit dem Auto Richtung Cape Point fahren und auf dem großen Parkplatz parken. Vom Parkplatz führt eine Zahnradbahn den Hügel hinauf zum alten Leuchtturm. Wer lieber laufen möchte, kann auch den Fußweg nehmen. Vom alten Leuchtturm führt der Cape Point Lighthouse Walk zum Cape Point, dem Aussichtspunkt oberhalb des neuen Leuchtturmes. Das südliche Gebiet der Kap Halbinsel gehört zum Table Mountain National Park. Mit der Wild Card ist der Eintritt gratis.

Zu jeder Kapstadt Reise gehört eine Rundfahrt um die Kap Halbinsel. Ziel aller Touristen ist das Kap der Guten Hoffnung. Aber auch auf der Fahrt gibt es einige Sehenswürdigkeiten, die einen kurzen Stop lohnen. An der Ostküste der Kap Halbinsel liegen einige schöne Surf-Orte. Der Bekannteste ist Muizenberg. Muizenberg ist ein wahres Surf Mekka. Vor allem am Wochenende ist die Küste von Surfern belagert. An der Promenade findet man das bekannteste Fotomotiv des Ortes, die bunt gestrichenen Strandhäuser. Auch in den darauffolgenden Orten St. James und Fish Hoek findet man am Strand die bunten Umkleidehäuser. Auch Boulders Beach liegt an der Ostküste der Kap Halbinsel, ca. 30 Autominuten von Kapstadt entfernt. Boulders Beach gilt als der schönste Strand der Halbinsel. Große Granitfelsen liegen hier im weißen Sand. Nebenan lebt eine der größten Brillenpinguin Kolonien von Südafrika. Ca. 3.000 Pinguine sind hier zu Hause. Man zahlt R60 Eintritt und gelangt dann über Holzstege zu den Tieren. Mit der Wild Card ist der Eintritt gratis. Im Vergleich zu Betty’s Bay sind hier mehr Touristen.

Fährt man die Kap Halbinsel nun entlang der östlichen Küste wieder zurück nach Kapstadt passiert man den Chapman’s Peak Drive, eine Panorama Straße mit wunderschönen Ausblicken. Die Mautstraße wurde zwischen 2000 und 2003 aufwändig erneuert und ist seitdem zu einer bekannten Sehenswürdigkeit geworden. Der Blick auf Hout Bay, auf Sentinel und auf den Atlantischen Ozean ist beeindruckend. Kurz vor Kapstadt durchfährt man den kleinen Vorort Camps Bay. Hier reihen sich entlang der Hauptstraße viele Top-Restaurants und Cocktailbars aneinander.

Fälschlicherweise wird immer das Kap der Guten Hoffnung als südlichster Punkt Afrikas bezeichnet. Dabei ist das Kap Agulhas der geografisch korrekte Punkt. Auch hier, und nicht am Kap der Guten Hoffnung, fließen der Indische und Atlantische Ozean zusammen. Kap Agulhas liegt 220 km südöstlich von Kapstadt. Der Abstecher zum südlichsten Punkt Afrikas ist kein Muss. Außer einem Leuchtturm und einem Schild, der den Punkt markiert, gibt es nicht viel zu sehen.

Küstenstraße zwischen Hermanus und Kapstadt

Surfmekka St. James auf der Kaphalbinsel

Pinguine am Boulders Beach

Kap der Guten Hoffnung

Robberg Nature Reserve während der Wanderung The Point

Pinguin am Bettys Bay

Pavian am Kap der Guten Hoffnung

Pinguin am Boulder's Beach

Blick vom Lion's Head auf Camps Bay

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aktualisiert am 28. Februar 2017 von Marcel