Frankreich Reiseführer

Paris Sehenswürdigkeiten

Das Musee de Louvre ist eines der meist besuchten Museen der Welt. Die Sammlung umfasst ca. 380.000 Werke, von denen aber nur knapp ein Zehntel ausgestellt werden. Zu den bekannten Skulpturen zählen der Sitzende Schreiber, Nike von Samothrake, Venus von Milo und Amor und Psyche. Bekannte Gemälde sind die Mona Lisa von Leonardo da Vinci, das Selbstbildnis von Albrecht Dürer, der Falschspieler mit dem Karo-Ass von Georges de la Tour und Die Hochzeit zu Kana von Paolo Veronese. Wer an Kunst und Historie interessiert ist, kann im Louvre mindestens 1 ganzen Tag verbringen. Wer nicht so kunstinteressiert ist, aber trotzdem die bekannten Werke sehen möchte, kann mithilfe eines Museumsplanes nur diese Werke ansteuern. Der Eintritt kostet 12€ pro Person. Von Oktober bis März an jedem ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt für jeden kostenfrei. EU-Bürger unter 26 zahlen nie Eintritt. Vom Louvre kann man 1,3 km durch den schön angelegten Park Jardin des Tuileries bis zum Place de la Concorde gehen. In diesem Park liegt auch der Arc de Triomphe du Carrousel, ein kleiner Triumphbogen. Der Place de la Concorde ist der größte Platz von Paris. In der Mitte, zwischen zwei großen Brunnen, steht der Obelisk von Luxor.

Unsere Bewertung:

Der Eiffelturm ist das Wahrzeichen von Paris und auf der ganzen Welt bekannt. Er wurde zwischen 1887 und 1889 anlässlich der Weltausstellung als Erinnerung an den 100. Jahrestag der französischen Revolution nach den Plänen Gustave Eiffels erbaut. Bis zur Fertigstellung des Chrysler Buildings im Jahre 1930 war der Eiffelturm mit 324 m das höchste Bauwerk der Welt. Es gibt 3 verschieden hohe Aussichtsplattformen. Die erste Plattform ist 57 m hoch, die zweite 115 m. Zu diesen beiden Aussichtsplattformen gelangt man mit dem Aufzug oder zu Fuß über zahlreiche Stufen. Die dritte Plattform liegt auf einer Höhe von 276 m. Hierfür muss man sich auf der zweiten Plattform für einen weiteren Fahrstuhl anstellen. Nach ganz oben führen keine Treppen. Von allen 3 Aussichtsplattformen hat man einen schönen 360° Blick über Paris. Wer diesen Blick genießen möchte, sollte unbedingt vorher im Internet Tickets kaufen. Ein Ticket für die ersten beiden Aussichtsplattformen kostet 9€ pro Person, für die obere Plattform 15,50€. Einen schönen Blick auf den Eiffelturm selbst hat man vom Palais de Chaillot oder vom Champs de Mars. Sowohl im Hellen als auch im Dunkeln kann man von hier schöne Fotos machen.

Unsere Bewertung:

Sacre-Coeur ist eine Basilika, die auf dem Montmatre über Paris thront. Die historische Kirche wurde im 19. Jahrhundert erbaut, heute pilgern zahlreiche Touristen zur Sacre-Coeur. Die Kirche ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Man kann die Kuppel besteigen und die Krypta besichtigen. Auf den Treppenstufen vor der Basilika versammeln sich sowohl tagsüber als auch abends einheimische Jugendliche neben Touristen. Souvenirverkäufer drehen den Touristen kleine Eiffeltürme an. Unmittelbar hinter der Basilika liegt der Place du Tertre, auf dem Künstler Touristen porträtieren und Gemälde von Paris verkaufen. Am Rande des Platzes gibt es kleine Restaurants und Cafes.

Unsere Bewertung:

Ein Besuch im Schloss Versailles zählt bei den meisten Paris Touristen zum Pflichtprogramm. Daher bildet sich vor dem Schloss in der Regel eine lange Warteschlange. Das Schloss wurde ursprünglich als kleines Jagdhaus für König Ludwig III. im Jahre 1623 errichtet, im Laufe der Jahre aber mehrmals ausgebaut und erreichte erst Ende des 18. Jahrhunderts seine heutigen Ausmaße. Die Innenräume und die Gartenanlagen können selbstständig besichtigt werden. Der Spiegelsaal und das königliche Schlafzimmer sind die beeindruckendsten Räume im Schloss. Die Gärten sind sehr weitläufig und laden zum Spaziergang ein. Wer gut zu Fuß ist, sollte zum Dorf von Marie Antoinette gehen. Hier stehen einige kleine historische Häuser der Königin. Es gibt unterschiedliche Tickets für Versailles. Der Eintritt für das Schloss kostet 15€ pro Person, für den Schlossgarten inklusive der Trianon Paläste und dem Dorf der Marie Antoinette 10€. Für unter 26 jährige EU-Bürger ist der Eintritt kostenfrei. Wer einen Ausflug von Paris nach Versailles plant, kann mit der Bahn RER C von einigen zentral gelegenen Stationen wie Saint Michel – Notre Dame, Musee d’Orsay, Invalides oder Champs de Mars in einer guten ½ Stunde direkt bis Versailles – Rive Gauche fahren. Von hier sind es noch 5 Minuten zu Fuß zum Eingang des Schlosses. Ein Ticket für diese Strecke kostet 3,40€. Eine weitere Möglichkeit ist die Fahrt mit dem Vorortzug Linie L vom Bahnhof Saint Lazare zur Station Versailles – Rive Droite. Die Fahrt dauert eine knappe ½ Stunde und kostet 4,10€. Von der Station Rive Droite sind es 15 Minuten Fußweg zum Schloss von Versailles. In einigen Tages- und Wochenkarten ist die Fahrt nach Versailles aber auch inbegriffen.

Unsere Bewertung:

Die Kathedrale Notre Dame de Paris liegt im Zentrum auf der innerstädtischen Insel Ile de la Cite und wird von zahlreichen Touristen besucht. Die Kathedrale wurde von 1163 bis 1345 errichtet, wobei die beiden Türme niemals fertiggestellt wurden. Der Innenraum der Kirche kann kostenfrei besichtigt werden. Oftmals bildet sich eine lange Schlange vor der Kathedrale. Auch die kleine, sehr schöne Sainte-Chapelle liegt auf der Ile de la Cite, 400 m westlich von Notre Dame. Die Kapelle war einst Palastkapelle der ehemaligen Königsresidenz auf der innerstädtischen Insel. Der wunderschöne Innenraum ist in eine Unter- und Oberkapelle aufgeteilt und auf jeden Fall einen Besuch wert.

Unsere Bewertung:

Weitere Sehenswürdigkeiten in Paris

Triumphbogen

Der Arc de Triomphe ist ein von 1806 bis 1836 errichteter Triumphbogen an der Place Charles-de-Gaulle am Ende der Avenue des Champs-Elysees und einer der meist besuchten Sehenswürdigkeiten in Paris. Der knapp 50 m hohe Bogen wurde von Napoleon anlässlich seiner Siege in Auftrag gegeben. Unter dem Triumphbogen liegt das Grab des unbekannten Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg mit der ewigen Flamme. Auf dem Bogen gibt es eine Aussichtsplattform, von der man einen schönen Blick über die Champs-Elysees hat. Für Erwachsene kostet der Eintritt 9€.

Unsere Bewertung:

Opera Garnier

Die Opera Garnier wurde im Auftrag von Napoleon III. erbaut und im Jahre 1875 eröffnet. Architekt war Charles Garnier, der auch die Oper von Monte Carlo entwarf. Die Opera Garnier bildet die Grundlage für die Geschichte des Phantom der Oper. So drangen während der ersten Aufführungen mysteriöse Geräusche aus dem Untergrund in den Saal und bei einem bis heute ungeklärten Unfall wurde eine Congierge von dem herabfallenden Gegengewicht des Kronleuchters erschlagen. Auch die gruselige Unterwelt unter dem Bauwerk mit seinem Grundwasserauffangbecken und den dunklen Gängen schuf den Inhalt für die beliebte Oper. Die Opera Garnier kann besichtigt werden. Der Eintritt für Erwachsene kostet 9€.

Unsere Bewertung:

Katakomben

Die Katakomben sind ehemals unterirdische Steinbrüche von Paris. Ab dem 18. Jahrhundert wurde ein Teil als unterirdischer Friedhof genutzt. Seuchen, Hungersnöte und die stetig ansteigende Bevölkerungszahl führte zu einer Überfüllung aller Pariser Friedhöfe. Daher wurden Skelette von ca. 6 Millionen Menschen in den Untergrund geschafft und dort gestapelt. Heute kann man im Rahmen einer geführten Tour einen Teil der Katakomben besichtigen. Man geht über 130 Stufen hinab, die Temperatur liegt bei ca 12° C. Der unterirdische Weg ist 2 km lang. Der Eingang befindet sich am Place Denfert-Rochereau. Vor allem in der Hauptsaison hat man eine sehr lange Wartezeit von bis zu 3 Stunden, da die Besucherzahl auf 200 Personen zur gleichen Zeit beschränkt ist. Der Eintritt kostet 10€, für unter 26 jährige 4€.

Unsere Bewertung:

Tour Montparnasse

Der Tour Montparnasse ist ein 210 m hoher Turm, auf dessen Dach im 59. Stockwerk eine 360° Aussichtsplattform liegt. Von der offenen Aussichtsplattform hat man einen wunderschönen Blick über Paris, vor allem auf den Eiffelturm, der malerisch vor dem Hochhausviertel La Defense liegt. Auch das 56. Stockwerk ist eine Aussichtsetage, die aber innen liegt. Hier gibt es ein Restaurant und einen Souvenir-Shop. Der Eintritt für die Aussichtsplattform kostet 15€ für Erwachsene.

Unsere Bewertung:

Hotel de Ville

Das Hotel de Ville, das Rathaus von Paris, wurde im 19. Jahrhundert errichtet und hat eine schöne Fassade im Stil der Neorenaissance. Es liegt in der Nähe des Centre Pompidou und der Kathedrale Notre Dame. Wer Zeit hat, sollte einen Abstecher zum Hotel de Ville machen, auch wenn es von innen nicht besichtigt werden kann. 600 m nördlich vom Hotel de Ville liegt das Centre Pompidou, ein Kunst- und Kulturzentrum, deren komplette Gebäudetechnik an der Außenseite verankert ist.

Unsere Bewertung:

Moulin Rouge

Das Moulin Rouge ist ein Variete im Stadtviertel Montmartre. Es wurde im Jahre 1889 eröffnet und beheimatet seitdem Operetten, Revuen und Tanzaufführungen. Im Saal ist Platz für 850 Zuschauer. Die Frontfassade mit der roten Windmühle ist ein begehrtes Fotomotiv.

Unsere Bewertung:

Pantheon

Das Pantheon ist die Ruhmeshalle von Frankreich. Im Untergeschoss liegen zahlreiche bekannte Persönlichkeiten begraben, unter anderem Marie Curie, Rene Cassin, Victor Hugo und Voltaire. Im Innenraum des Pantheons hängt das foucaultsche Pendel, mit dem Jean Bernard Leon Foucault im Jahre 1851 den Beweis für die Erdrotation lieferte. Unter 26 jährige EU-Bürger können den Innenraum und das Untergeschoss kostenlos besichtigen. Erwachsene zahlen ansonsten 7,50€. Auf die Kuppel kommt man nur im Rahmen einer Führung, die aber nicht zusätzlich bezahlt werden muss.

Unsere Bewertung:

Galeries Lafayette

Die Galeries Lafayette ist eine der bekanntesten Warenhausketten der Welt. Das Haupthaus steht in Paris und ist eines der ältesten Kaufhäuser Frankreichs. Viele Touristen besuchen die Galeries Lafayette nur wegen der großen Haupthalle, die dem Gebäude einen sehr edlen und historischen Charakter verleiht. Die Galeries Lafayette liegen in Laufweite zur Opera Garnier. Vom Dach hat man einen schönen Blick über die angrenzenden Straßenzüge und die Opera Garnier.

Unsere Bewertung:

Cimetiere de Montmartre

Auf dem Cimetiere de Montmartre sind viele bekannte Persönlichkeiten beerdigt, unter anderem Edgar Degas, Francois Truffaut und Heinrich Heine. Daher wird dieser Friedhof von vielen Touristen besucht. Am Eingang erhält man eine Karte. Der Friedhof liegt 200 m nördlich von Moulin Rouge und 1 km westlich der Basilika Sacre Coeur. Das angrenzende Gebiet kann man also super zu Fuß erkunden.

Unsere Bewertung:

Hotel des Invalides

Das Hotel des Invalides ist ein ursprünglich für kriegsversehrte und berufsunfähige Soldaten erbautes Heim. Es wurde von 1670 bis 1676 nach Plänen Ludwigs XIV. erbaut. Heute befinden sich hier 4 Museen, die besichtigt werden können. Am interessantesten ist das Musee de l’Armee. Angrenzend an das Hotel des Invalides liegt der Invalidendom, der unter anderem die Grabstätte von Kaiser Napoleon I. beherbergt. 500 m nördlich des großen Komplexes liegt die Brücke Pont Alexandre III., die an die Französisch-Russische Allianz von 1894 erinnert. Geht man aus Richtung Hotel des Invalides über die Brücke erreicht man dahinter den Grand und Petit Palais, die beide für die Weltausstellung im Jahre 1900 errichtet wurden.

Unsere Bewertung:

La Madeleine

La Madeleine ist eine Kirche, deren Äußeres an einen römischen Tempel erinnert. Viele Touristen besuchen nur deswegen die besondere Kirche. 600 m östlich von La Madeleine liegt der Place Vendome, an dem prachtvolle Häuserbauten und das bekannte Hotel Ritz liegen. Das Ritz bekommt so viel Aufmerksamkeit, da Lady Diana hier ihre letzte Nacht verbrachte.

Unsere Bewertung:

Champs-Elysees

Die Champs-Elysees ist die Prachtstraße von Paris und einer der bekanntesten der Welt. Hier gibt es zahlreiche Luxusläden wie Cartier und Bulgari und edle Restaurants. Zwischen den Designerläden findet man aber auch McDonald’s und Läden wie Quiksilver und Nike. Wer Paris besucht, sollte auf jeden Fall die Champs-Elysees entlang schlendern.

Unsere Bewertung:

Triumphbogen am Place Charles-de-Gaulle

Brunnen vor dem Louvre

Blick vom Palais de Chaillot auf den Eiffelturm bei Nacht

Eiffelturm

Grande Arche im modernen Viertel La Defense

Blick vom Triumphbogen auf La Defense mit dem Grande Arche

Reiseführer Paris

Sainte-Chapelle auf der Ile de la Cite nahe von Notre Dame

La Madeleine nahe des Place Vendome

Glaspyramide des Louvre

Louvre

Louvre

Moulin Rouge bei Nacht

Kathedrale Notre Dame auf der Ile de la Cite

Blick vom Eiffelturm auf Paris

Place Dauphine auf der Ile de la Cite

Hotel Ritz am Place Vendome

Sacre-Coeur auf dem Montmatre

Schloss Versailles

Sacre-Coeur auf dem Montmatre bei Nacht

Schloss Versailles

Marseille Sehenswürdigkeiten

Das Chateau d’If liegt auf der Insel Ile d’If vor der Küste Marseilles. Ile d’If ist eine ehemalige Gefängnisinsel. Von 1524 bis 1531 wurde die Festung Chateau d’If auf der vorgelagerten Insel zum Schutz der Stadt erbaut. Ab Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Festung als Gefängnis genutzt. Heutzutage kann die Insel besichtigt werden. Die Bootsfahrt dorthin startet am Vieux Port und kostet hin und zurück 10,50€ pro Person. Das Außengelände von Chateau d’If kann kostenlos besichtigt werden, der Eintritt in die Festung kostet 5,50€. Die Boote fahren mehrmals täglich, montags ist Chateau d’If geschlossen. Bei hohem Wellengang kann die Insel nicht angefahren werden.

Unsere Bewertung:

Neben Ile d’If zählen noch 3 weitere Inseln zu den Iles de Frioul. Die Inseln Ratonneau und Pomegues können genau wie Ile d’If vom Vieux Port mit dem Boot erreicht werden. Manche Boote halten auf dem Rückweg vom Chateau d’If an der Insel Ratonneau im Port Frioul an. Ratonneau und Pomegues sind durch einen Damm miteinander verbunden. Auf beiden Inseln kann man sehr schön spazieren gehen und die Ruhe genießen. Von der östlichen Insel Ratonneau hat man einen wunderschönen Blick über die Inselgruppe und das Meer. Hier entdeckt man auch einige Häuserruinen, die damals als Quarantänestationen für Pest- und Gelbfieber-Infizierte genutzt wurden. Die Fahrt zum Port Frioul kostet hin und zurück 10,50€. Ein Kombiticket mit Halt an der Ile d’If und im Port Frioul kostet 15,60€.

Unsere Bewertung:

Der Vieux Port, auch alter Hafen genannt, bildet das Zentrum von Marseille. Er ist Ausgangsort für die meisten Sehenswürdigkeiten, jeder kommt am Hafen vorbei. Im Vieux Port liegen neben alten Fischerbooten Segelschiffe und Motorjachten. Am Anfang des Hafens starten die Boote zum Chateau d’If und Port Frioul. Von hier beginnen aber auch Bootsausflüge zu den Calanques. Am Ufer des Hafens gibt es zahlreiche Restaurants, in denen jedoch aufgrund der Lage das Essen dementsprechend teurer ist.

Unsere Bewertung:

Die Cathedrale de la Major ist die Bischofskirche der Erzdiözese von Marseille. Sie wurde von 1852 bis 1896 erbaut und thront am Rande der Altstadt. Der Grundstein wurde von Napoleon III. gelegt. Die Kathedrale wirkt sehr monumental und ist auch vom Meer aus gut sichtbar. Sie kann besichtigt werden, ist jedoch von innen nicht so schön wie von außen. Das Innere ist sehr karg und dunkel. Vom Fort Saint-Jean kann man schöne Fotos von der Kathedrale machen.

Unsere Bewertung:

Weitere Sehenswürdigkeiten in Marseille

MuCEM

Anlässlich der Kulturhauptstadt Marseilles 2013 wurde das MuCEM, Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers, erbaut. Das Museum liegt am Ende des Vieux Port und ist mit dem Fort Saint-Jean über eine Brücke verbunden. Es wurde vom Architekten Rudy Ricciotti entworfen und am 4. Juni 2013 eröffnet. Man kann kostenlos außen um das Museum herumgehen. Ein Rundgang führt zwischen der Außenwand und dem Betonnetz entlang. Der Eintritt für das Museum kostet 8€, ermäßigt 5€. Direkt neben dem MuCEM liegt die Villa de la Mediterranee. Auch sie wurde im Rahmen Marseilles als Kulturhauptstadt Europas erbaut. Hier finden Wechselausstellungen statt.

Unsere Bewertung:

Fort Saint-Jean

Das Fort Saint-Jean liegt am Ende des Vieux Port und wird von zahlreichen Touristen besucht. Man kann alle Bereiche des Forts betreten und ergattert immer wieder schöne Blicke auf den Hafen, das MuCEM und die Cathedrale de la Major. Der Eintritt ist kostenlos. Über eine Brücke erreicht man das MuCEM. Anlässlich der Kulturhauptstadt wurde das gesamte Fort restauriert.

Unsere Bewertung:

Notre Dame de la Garde

Notre Dame de la Garde ist eine im neobyzantinischen Stil erbaute Kirche auf einem Hügel in Marseille. Die Kirche wurde zwischen 1853 und 1864 errichtet. Die Kirche wird heutzutage von zahlreichen Touristen wegen des spektakulären Blicks über Marseille und das Meer besucht. Wer kein Auto hat, kann für 1,80€ mit dem Bus 62 direkt vom Vieux Port zur Kirche hinauf fahren.

Unsere Bewertung:

Palais Longchamp

Der Palais Longchamp wurde erbaut, um das Ankommen des Wassers aus dem Canal de Marseille zu feiern. Im Jahre 1838 wurde der Canal de Marseille erbaut, der künftig Wasser aus der Durance nach Marseille leiten sollte. In den Seiten des Palais Longchamp befinden sich 2 Museen, das Museum der schönen Künste und das Naturhistorische Museum. Hinter dem Palais Longchamp liegt der Parc Longchamp, in dem man schön spazieren gehen kann.

Unsere Bewertung:

Palais du Pharo

Der Palais du Pharo liegt gegenüber vom MuCEM, auf der anderen Seite des Vieux Port. Von hier hat man einen schönen Blick auf den Hafen, das Fort Saint-Jean und das MuCEM. Hier gibt es Bänke, von denen man die Aussicht genießen kann.

Unsere Bewertung:

Fort Saint-Nicolas

Das Fort Saint-Nicolas liegt auf der gegenüberliegende Seite des Hafens vom Fort Saint-Jean. Auch dieses Fort wurde erst kürzlich renoviert und kann kostenlos betreten werden. Umweit des Forts Saint-Nicolas liegt die Abtei Saint-Victor. Sie kann kostenlos besichtigt werden. Für den Besuch der Krypta zahlt man allerdings 2€.

Unsere Bewertung:

Fort Saint-Jean am Ende des Vieux Port

Fort Saint-Jean und MuCEM kurz nach Sonnenuntergang

Palais du Pharo

Boote im Vieux Port

Blick vom Palais du Pharo auf MuCEM, Fort Saint Jean und Cathedrale de la Major

Blick von der Ile Ratonneau

Palais Longchamp

Blick von der Ile Ratonneau auf Chateau d'If

MuCEM

Blick vom Fort Saint-Jean auf das MuCEM

Provence Sehenswürdigkeiten

Der weltbekannte Pont du Gard liegt 30 Autominuten westlich von Avignon. Der Besuch des UNESCO-Weltkulturerbes sollte in keiner Provence-Reise fehlen. Pont du Gard ist ein römisches Aquädukt, das im 1. Jahrhundert n. Chr. von den Römern erbaut wurde. Es diente zur Wasserübertragung über das Tal des Flusses Gardon. Der Pont du Gard ist aber nur ein Teil der 50 km langen Wasserleitung von Uzes nach Nimes. Die Besonderheit der historischen Wasserleitung liegt darin, dass auf den 50 km lediglich ein Höhenunterschied von 12 m überwunden wurde. Wer einen Besuch plant, sollte früh am Morgen kommen, da im Laufe des Tages immer mehr Touristen zum Aquädukt strömen. Man kann über den unteren Teil des Aquädukts gehen und so das Weltkulturerbe von beiden Seiten bestaunen. Auf beiden Seiten des Flusses gibt es kurze Spazierwege. Wer im Sommer kommt, kann im Fluss unter dem Aquädukt schwimmen. Man zahlt keinen Eintritt, sondern nur die Parkgebühr in Höhe von 15€. Studenten sollten nicht am Parkautomat bezahlen, sondern am Info-Desk, da sie hier einen Rabatt von 5€ erhalten.

Unsere Bewertung:

Avignon zählt zum Pflichtbesuch einer Provence-Reise. Die Altstadt besteht aus sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Häusern und wird von einer Stadtmauer umrahmt. Die Altstadt zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Da Avignon von 1309 bis 1429 Sitz des Papstes war, nennt man es auch Stadt der Päpste. Nicht verwunderlich, dass der Papstpalast die bekannteste Sehenswürdigkeit ist. Der Palast wurde im 14. Jahrhundert erbaut und ist heute noch prächtig erhalten. Für den Besuch sollte man knapp 2 Stunden einplanen. Der Eintritt kostet 11€ pro Person. Oberhalb des Papstpalastes liegt die Kathedrale von Avignon. Die bekannte und umsungene Brücke Pont Saint-Benezet liegt zu Fuße des Papstpalastes. Von der ehemals 900 m langen Brücke ist heute nur noch eine Ruine erhalten, die lediglich die Hälfte des Flusses überspannt. Der Eintritt für die Brücke kostet 5€ pro Person, ein Kombiticket für den Papstpalast und die Brücke 13,50€. Einen besonders schönen Blick auf den Papstpalast und die Pont Saint-Benezet hat man von der Pont Edouard Daladier. Diese Brücke liegt 300 m westlich der Pont Saint-Benezet. Wer gut zu Fuß ist, sollte auf jeden Fall über diese Brücke bis zum gegenüberliegenden Flussufer gehen. Vor allem kurz vor Sonnenuntergang kann man tolle Fotos machen. Für den Besuch von Avignon sollte man 1 Tag einplanen.

Unsere Bewertung:

Die Stadt Nimes liegt unweit des Pont du Gard. Im Zentrum der Stadt gibt es einige historische Sehenswürdigkeiten, die aus der Römerzeit stammen. Empfehlenswert ist der Besuch des Amphitheaters Les Arenes, das zwischen 90 und 120 n. Chr. erbaut und 1863 in eine Stierkampfarena verwandelt wurde. Beim Besuch erhält man einen Audioguide, der die Geschichte der Arena wiedergibt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Maison Carree, ein Tempel aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. und der 32 m hohe Aussichtsturm La Tour Magne, der auf einem Hügel liegt. Die Aussicht von hier ist aber nicht außergewöhnlich, da die interessanten Gebäude zu weit entfernt liegen. Die unterhalb des Turmes liegenden Jardins de la Fontaine laden zum spazieren gehen ein. Für den Besuch von Nimes sollte man ca. ½ Tag einplanen.

Unsere Bewertung:

In Arles gibt es einige kleine Sehenswürdigkeiten. Das Amphitheater von Arles wurde um 90 n. Chr. erbaut. Es ist mit einem Durchmesser von 140 x 103 m deutlich kleiner als das in Nimes. Unweit des Amphitheaters liegt das antike römische Theater, das ebenfalls besichtigt werden kann. Das bedeutendste Bauwerk der Stadt ist die Kathedrale Saint-Trophime. Hier wurde im Jahre 1178 Friedrich Barbarossa zum König von Burgund gekrönt. Einer der berühmtesten Einwohner Arles war der Maler Vincent van Gogh, der in den Jahren 1888 und 1889 hier lebte. In dieser Zeit malte er zahlreiche bekannte Gemälde von Arles, unter anderem die Cafeterrasse am Abend.

Unsere Bewertung:

Gordes ist ein kleines Bergdorf, das 40 km von Avignon entfernt liegt. Das Dorf liegt malerisch an einem Berghang und wird vor allem im Sommer von zahlreichen Touristen besucht. Reizvoll sind die engen Gassen mit den schmalen Häusern. Im Zentrum des kleinen Ortes liegt das Chateau de Gordes, eine Burg aus dem 11. Jahrhundert.

Unsere Bewertung:

Pont Saint-Benezet in Avignon

Blick von der Pont Saint-Benezet auf den Papstpalast in Avignon

römisches Aquädukt Pont du Gard nahe der Stadt Nimes

Amphitheater Les Arenes in Nimes

Papstpalast bei Nacht in Avignon

Amphitheater in Arles

Blick vom Papstpalast über die Dächer von Avignon

Papstpalast in Avignon

im Papstpalast in Avignon

Blick von der Pont Edouard Daladier auf die Pont Saint-Benezet in Avignon

Amphitheater bei Sonnenuntergang in Arles

Cote d’Azur Sehenswürdigkeiten

Die Calanques sind bekannte Buchten an einem Küstenabschnitt des südfranzösischen Mittelmeers zwischen Marseille und der kleinen Ortschaft Cassis. Die Buchten haben Ähnlichkeit mit norwegischen Fjorden, weiße Felswände ragen steil hinauf. Man kann die Calanques per Boot oder zu Fuß erreichen. Bootstouren starten in Marseille oder Cassis. Eine Bootstour ab Cassis dauert zwischen 1 und 1½ Stunden und kostet zwischen 15€ und 19€. Der Preis und die Dauer richten sich nach der Anzahl der Buchten, die angefahren werden. In der Regel werden 3 bis 5 verschiedene Calanques erreicht. Wer gerne zu Fuß geht, kann von Cassis entlang der Küste zu den Calanques wandern. Die erste schöne Bucht, Port Miou, erreicht man nach ½ Stunde, die zweite, Port Pin, nach einer weiteren ½ Stunde. Zur dritten bekannten Bucht En Vau braucht man dann nochmals 1 Stunde. Im Sommer kann man in den Buchten schwimmen. Wer schöne Fotos von den Calanques machen möchte, sollte am frühen Nachmittag kommen, da zu dieser Zeit die Sonne in die komplette Bucht scheint. Das Wasser schimmert dann türkis. Auch der kleine Ort Cassis lohnt einen Besuch. Das Zentrum der malerischen Ortschaft liegt am Hafen. Hier legen die Ausflugsboote zu den Calanques ab, hier schlendert man entlang und speist in einem der schönen Restaurants mit Blick aufs Meer.

Unsere Bewertung:

Cannes erreichte seine weltweite Bekanntheit durch die Internationalen Filmfestspiele, bei denen jährlich die Goldene Palme verliehen wird. Der Veranstaltungsort Palais des Festivals et des Congres liegt unmittelbar im Zentrum und kann nur von außen angeschaut werden. Angrenzend an den Palais beginnt der bekannte Boulevard de la Croisette. Diese 2 km lange Flaniermeile liegt oberhalb des Strandes und lädt zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Auf der palmengesäumten Croisette zeigen sich die Reichen und Schönen. Hier kann man auf Prominente treffen. Auf der gegenüberliegenden Seite der Promenade reihen sich teure Bars, Designerläden und schicke Hotels aneinander. Das bekannteste Hotel ist das Intercontinental, in dem während der Internationalen Filmfestspiele die Regie- und Schauspielprominenz residiert. Auch die Altstadt und den Hafen von Cannes sollte man sich anschauen. Oberhalb der Altstadt liegt das Musee de la Castre, von dem man einen tollen Blick über das Zentrum hat.

Unsere Bewertung:

Der kleine Hafenort Saint-Tropez ist trotz seiner gerade mal 5.000 Einwohner sehr bekannt. Seit den 50ern Jahren gilt Saint-Tropez als Ort der Reichen und Prominenten. Viele Schauspieler, Musiker und internationale Unternehmer verbringen hier ihren Urlaub. Im Hafen liegen große Luxusjachten, in den Gassen teure Designerläden. Im Sommer kommen bis zu 100.000 Touristen täglich. Wer einen schönen Blick über den kleinen Ort haben möchte, sollte zur Zitadelle gehen. Von dieser Erhöhung kann man das bekannteste Foto von Saint-Tropez mit dem Kirchturm in der Mitte machen.

Unsere Bewertung:

Weitere Sehenswürdigkeiten Cote d’Azur

Antibes

Antibes liegt 12 km östlich von Cannes und lohnt einen kleinen Abstecher. Antibes hat einen der größten Jachthäfen Europas, den sogenannten Port Vauban. Hier legen die größten und teuersten Jachten der Welt an. Wer Antibes besucht, sollte auf jeden Fall zum Port Vauban gehen und Ausschau nach Luxusjachten halten. 600 m südlich vom Hafen liegt das Chateau Grimaldi, in dem Pablo Picasso im Jahre 1946 ein Atelier betrieb. Heutzutage befindet sich hier ein Picasso Museum. Eine weitere Sehenswürdigkeit von Antibes ist das Fort Carre, eine Festung, die 1553 hinter dem Hafen errichtet wurde. Man kann sie besichtigen und hat von dort einen schönen Blick über den Hafen.

Unsere Bewertung:

Massif de l'Esterel

Das Massif de l’Esterel ist eine Gebirgskette aus rotem Gestein zwischen Frejus und Cannes. Es lohnt sich, die Küstenstraße D559 zwischen Frejus und Cannes zu fahren. Hier gibt es immer wieder Aussichtspunkte, von denen man schöne Blicke auf das Gebirge hat. Das Massif de l’Esterel ist auch ein beliebtes Wandergebiet.

Unsere Bewertung:

Nizza

Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Nizza ist die Promenade des Anglais, die ähnlich der Croisette in Cannes ist. An dieser Strandpromenade schlendern Touristen neben Einheimischen, Inlineskater neben Fahrradfahrern. An der Promenade liegt das im Belle Epoque Stil erbaute Luxushotel Negresco. In der Altstadt gibt es einige gut erhaltene Bauten wie die Kathedralen Sainte-Reparate aus dem 17. Jahrhundert und Saint-Nicolas. Auch für Museums-Interessierte hat Nizza einiges zu bieten.

Unsere Bewertung:

Blick von der Zitadelle auf den Kirchturm von Saint-Tropez

Massif de l’Esterel an der D559 zwischen Frejus und Cannes

Hafenpromenade von Cassis

Handabdruck vor dem Palais des Festivals et des Congres in Cannes

Antibes

Calanques in der Nähe von Cassis

Calanques in der Nähe von Cassis

Felsen vor Cassis

Blick von der D559 zwischen Frejus und Cannes auf die schneebedeckten Alpen

Massif de l’Esterel an der D559 zwischen Frejus und Cannes

Ausflug nach Monaco

Monte Carlo, die Hauptstadt des Fürstentums Monaco, bildet das Zentrum des kleinen eigenständigen Landes an der Cote d’Azur. Monaco ist der zweitkleinste Staat der Welt und wird von Frankreich umschlossen. Viele Reiche und Prominente haben heute ihren Wohnsitz in Monaco. Wer Monte Carlo besuchen möchte, sollte bei Anreise mit dem Auto beachten, dass die Parkkosten sehr hoch sind. Am besten parkt man in einem der ausgeschilderten Parkhäuser und erkundet die Stadt zu Fuß. Bekannteste Sehenswürdigkeit ist das Casino von Monte Carlo, das besichtigt werden kann. Für den Besuch muss man angemessene Kleidung tragen. Der Eintritt kostet 10€ pro Person. Vor dem Casino parken teure Luxusautos, die von zahlreichen Touristen fotografiert werden. Neben dem Casino liegt eine edle Galerie, in der unter anderem das bekannte Cafe de Paris zu Hause ist. Auf der gegenüberliegenden Seite liegt das Hotel de Paris, indem die Prominenz residiert. Neben dem Casino liegt auch die Opera de Monaco, die von Charles Garnier entworfen wurde. Im zentralen Jachthafen von Monte Carlo findet man zahlreiche Jachten, jedoch nicht so große wie die im Hafen von Antibes. Am Hafen erkennt man Teile der Rennstrecke, auf der jährlich ein Formel 1 Grand Prix ausgetragen wird. Der Fürstenpalast liegt im Stadtteil Monaco-Ville auf dem sogenannten Fürstenfelsen, einem kleinen Hügel. Über einige Stufen erreicht man den Palast, der von innen nicht besichtigt werden kann. Hier lebt und regiert die Fürstenfamilie um Fürst Albert II.. In Monaco-Ville gibt einige enge Gassen, in denen sich Souvenir-Shops und Restaurants aneinanderreihen. Hier liegt auch die Kathedrale Notre-Dame-Immaculee, in der Gracia Patricia und Fürst Rainier getraut und beerdigt wurden.

Unsere Bewertung:

Ferrari vor dem Casino von Monte Carlo

Casino von Monte Carlo

Wache vor dem Fürstenpalast im Stadtteil Monaco-Ville

Flagge im Stadtteil Monaco-Ville auf dem Fürstenfelsen

aktualisiert am 31. Mai 2015 von Marcel