Eastern Cape Reiseführer: Sehenswürdigkeiten & Highlights

Eastern Cape Sehenswürdigkeiten

Der Addo Elephant National Park liegt 100 km nördlich von Port Elizabeth und lohnt auf jeden Fall einen Besuch. Wer sich für Natur und Tiere interessiert, sollte mindestens 2 komplette Tage im Park verbringen. Es empfiehlt sich im Addo Elephant Main Rest Camp zu übernachten, um lange Anreisezeiten zu vermeiden. Hier gibt es neben den Hütten zum Schlafen, ein Restaurant, einen Shop, in dem man Souvenirs und Nahrungsmittel kaufen kann, ein Informationsbüro, eine Tankstelle und einen Swimming-Pool. Im Addo Elephant National Park leben unter anderem Elefanten, Büffel, Zebras, Warzenschweine, diverse Antilopenarten wie Kudus und Red Hartebeests, Nashörner, Leoparden und Löwen. Man kann also mit viel Glück im Addo die Big Five sehen. Der Park darf mit dem eigenen Auto befahren werden. Außer der beiden Hauptstraßen sind alle Straßen ungeteert. Man kann aber alle Straßen problemlos mit einem normalen PKW befahren. Man benötigt keinesfalls einen Geländewagen. Im Büro im Main Rest Camp erhält man eine Karte mit allen Straßen. Das Tor zum Park ist von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet. Man kann auch geführte Ranger Touren buchen. Die Touren finden täglich zu festgelegten Uhrzeiten statt. Angeboten werden die Sunrise Tour (6.00 Uhr bis 8.00 Uhr), die Morning Tour (9.00 Uhr bis 11.00 Uhr), die Midday Tour (12.00 Uhr bis 14.00 Uhr), die Sundowner Tour (18.00 Uhr bis 20.30 Uhr) und die Night Safari (19.00 Uhr bis 21.00 Uhr). Die Touren kosten zwischen R280 und R380. Man muss sie einen Tag im Voraus im Addo Elephant Main Rest Camp buchen. Bei den Touren fährt man mit einem Ranger im offenen Geländewagen durch den Park. In den großen Geländewagen ist Platz für 25 Leute. Die Ranger befahren allerdings auch nur die Straßen, die man selbst fahren darf. So sieht man nicht mehr Tiere als wenn man selbst durch den Park fährt. Trotzdem lohnt sich eine Safari, da der Ranger interessante Informationen zu den Tieren gibt. Wer selbst durch den Park fährt, sollte an den Wasserlöchern halt machen und vor allem auf freien Flächen Ausschau nach Tieren halten. In der Mittagshitze zwischen 11.00 Uhr und 14.30 Uhr sieht man die wenigsten Tiere. Wer zwei Tage im Park verbringt, sollte auf jeden Fall Antilopen, Elefanten, Zebras, Warzenschweine und Büffel zu Gesicht bekommen. Löwen, Nashörner und Leoparden sieht man leider nur ganz selten. Im Main Rest Camp hängt eine Magnettafel, auf der man markieren kann, an welcher Stelle man Tiere gesichtet hat. Im gesamten Park darf man nur an markierten Stellen aus dem Auto aussteigen, an zwei Aussichtspunkten und in Jack’s Picnic Site. Der Addo Elephant National Park ist wunderschön und perfekt für Reisende, die zum ersten Mal in Südafrika zu Besuch sind.

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Addo Elephant National Park
Wildcardk

Der Mountain Zebra National Park liegt 275 km nördlich von Port Elizabeth, nahe der Kleinstadt Cradock. Dieser Park wird von deutlich weniger Touristen besucht als der Addo Elephant National Park. Trotzdem gibt es auch hier mitten im Park ein Rest Camp, in dem man in Hütten übernachten kann. Neben einer Mini-Tankstelle findet man auch ein Restaurant und einen kleinen Shop. Für den Mountain Zebra National Park sollte man mindestens einen kompletten Tag einplanen. Im Gegensatz zum Addo kann man hier neben den Tieren auch die Natur bewundern. Der südliche Teil des Parks bietet wunderschöne Ausblicke in die Weiten Südafrikas. Die Tiere ähneln denen im Addo, außer dass hier keine Elefanten, dafür aber andere Antilopen und deutlich mehr Zebras leben. Auf der Hochebene im mittleren Teil des Parks kann man die Tiere am besten beobachten und fotografieren. Auch den Mountain Zebra National Park kann man problemlos mit einem normalen PKW befahren. Am Eingang erhält man eine Karte mit allen Straßen. Das Tor zum Park ist im Sommer von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr und im Winter von 7.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Im Rest Camp kann man diverse Touren buchen. Neben einer gewöhnlichen Tour im Geländewagen wird auch eine Cheetah Tracking Tour angeboten, die sehr zu empfehlen ist. Bei dieser Safari fährt man mit einem Ranger durch den Park und folgt einem akustischen Signal, das der Ranger vom Geparden empfängt. Ist die Entfernung zum Tier nicht mehr ganz so weit, geht es zu Fuß durch die Wildnis. Hat man den Geparden gefunden, darf man sich bis auf 5 m annähern. Die Cheetah Tracking Tour ist auf jeden Fall ein besonderes Erlebnis.

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Mountain Zebra National Park

Der Camdeboo National Park ist der dritte große National Park in der Region Eastern Cape. Er liegt am Rande der Stadt Graaff-Reinet. Im Camdeboo National Park leben zahlreiche Antilopen. Das bekannteste im Park ist aber das Valley of Desolation, ein bizarres Felsental mit roten, hochaufragenden Felsspitzen. Man kann mit dem Auto auf den Hügel hinauffahren. Von oben hat man einen schönen Blick in das Tal. Ein einstündiger Wanderweg bietet immer wieder neue Blicke in das Tal. Wer schöne Fotos machen möchte, sollte am Nachmittag kommen. Zu dieser Tageszeit werden die Felsnadeln am schönsten angestrahlt. Gegen Abend liegt das Tal sehr schnell im Schatten. An der Straße, die den Hügel hinaufführt, liegt auf halbem Weg ein kleiner Parkplatz. Hier sollte man anhalten und den kurzen Fußweg gehen. Am Ende eröffnet sich ein wunderschöner Blick auf Graaff-Reinet. Graaff-Reinet ist die viertälteste Stadt Südafrikas. Sie wurde im Jahre 1786 von den Niederländern gegründet und besteht aus zahlreichen Kolonialbauten. Es lohnt sich einen kurzen Spaziergang entlang der Hauptstraße zu machen, an der man unter anderem die Grotekerk Kirche anschauen kann.

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Camdeboo National Park

Der Tsitsikamma National Park liegt an der südlichen Küste am Indischen Ozean. Er ist bekanntester Teil der Garden Route. Der Tsitsikamma National Park umfasst Urwald an Land und einen 5,5 km breiten Streifen an der Küste. Wer den Park besuchen möchte, sollte zum Storms River Mouth fahren. Hier gibt es ein Rest Camp, ein Restaurant und einen Shop. Hinter dem Restaurant beginnt der Mouth Trail, der entlang der Küste zur Storms River Mündung und der bekannten Hängebrücke führt. Der Weg zur Hängebrücke ist sehr einfach zu gehen und dauert ca. 30 Minuten. Hinter der Hängebrücke kann man den Berg hinaufgehen, was weitere 30 Minuten dauert. Von oben hat man einen tollen Blick über die Küste. Ein weiterer schöner Wanderweg ist der Waterfall Trail. Der 3,5 km lange Trail ist der einzige Teil des bekannten Otter Trails, der ohne Permit gewandert werden darf. Der 42 km lange Otter Trail beginnt am Storms River Mouth und endet am Nature’s Valley. Der Trail wird in fünf Etappen unterschiedlicher Länge erwandert. Hierfür benötigt man allerdings ein Permit, das bis zu 1 Jahr im Voraus reserviert werden muss. Nature’s Valley kann man auch mit dem Auto erreichen. Der breite lange Sandstrand liegt malerisch vor den Wellen des Indischen Ozeans.

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Garden Route National Park

Weitere Sehenswürdigkeiten Eastern Cape

De Hoop

Das De Hoop Nature Reserve liegt an der Küste des Indischen Ozeans zwischen Mossel Bay und Kap Agulhas. Leider ist das Naturschutzgebiet mit dem Auto nur schlecht zu erreichen. Von der Schnellstraße N2 bis zum De Hoop Village fährt man gut 50 km auf einer ungeteerten Straße. Hierfür sollte man ca. 1½ Stunden einplanen. Vom De Hoop Village nach Koppie Alleen, dem Startpunkt für Wanderungen und Spaziergänge an der Küste, sind es weitere 12 km. Hier sind allerdings die letzten 5 km geteert. Für diesen Weg muss man nochmals ½ Stunde einplanen. Die ungeteerten Straßen sind mit einem normalen PKW befahrbar. Trotz der nervigen Anfahrt lohnt der Abstecher. Wer das Nature Reserve besucht, sollte unbedingt eine Nacht im De Hoop Village schlafen. Es gibt unterschiedliche Übernachtungsmöglichkeiten verschiedener Preisklassen. Besonders schön ist die Übernachtung in einem der Campsite Rondavels, die direkt am De Hoop Vlei liegen. Die Rondavels haben keine eigenen Duschen und Toiletten, jedoch befindet sich die Dusche unter freiem Himmel mit Blick auf das Gewässer des De Hoop Vlei. Von Koppie Alleen kann man Wanderungen an der wunderschönen Küste unternehmen. In östlicher Richtung verläuft der Whale Trail unmittelbar am Meer entlang. Das Meer ist hier einzigartig, die Wellen gewaltig, die unberührte Natur wunderschön. In westlicher Richtung vom Startpunkt Koppie Alleen türmen sich die weißen Sanddünen vor dem Meer auf. Hier kann man bei nicht so starkem Wind endlos über die Dünen wandern und zahlreiche Fotos machen. In der Paarungszeit der Wale zwischen Juli und Dezember gilt das De Hoop Nature Reserve als einer der besten Wal-Beobachtungsorte der Welt.

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Robberg

Das Robberg Nature Reserve liegt westlich der Stadt Plettenberg Bay, in deren Ortskern zahlreiche Läden liegen. Wer an Plettenberg Bay vorbeifährt oder hier übernachtet, kann im Ortskern einen kurzen Zwischenstop einlegen. Während der Paarungszeit der Wale zwischen Juli und Dezember sieht man in der Bucht vor Plettenberg Bay zahlreiche Wale. Das Robberg Nature Reserve liegt auf der Robberg Halbinsel. Diese erreicht man von Plettenberg Bay über die N2 Richtung Südwesten. Am Eingang zum Naturschutzgebiet erhält man eine Karte. Die Halbinsel ist durch drei Rund-Wanderwege erschlossen. Die Wege sind unterschiedlich lang und können beliebig verlängert oder verkürzt werden. Der kürzeste Weg ist 2,1 km lang und heißt The Gap. Der Trail führt vom Parkplatz zum Felseinschnitt, der dem Trail seinen Namen gibt. Von diesem Punkt hat man einen schönen Blick über das Felsplateau. Wer nicht so gut zu Fuß ist oder nur wenig Zeit hat kann von hier auf der anderen Seite des Felsens zum Parkplatz zurückgehen. Der zweite Wanderweg heißt Witsand und ist 5,5 km lang. Dieser Trail führt bis zur Mitte der Halbinsel, wo man den Treibsand hinunterlaufen und auf der anderen Seite der Halbinsel wieder zurückgehen kann. Der 9,2 km lange Trail The Point führt um die gesamte Insel herum. Für diese Wanderung sollte man mindestens 4 Stunden einplanen und fit sein. An einigen Stellen muss man steil bergauf klettern. Egal welchen der Wege man wandert, ein Abstecher zum Robberg Nature Reserve lohnt auf jeden Fall.

Unsere Bewertung:

Port Elizabeth

Port Elizabeth bietet kaum Sehenswürdigkeiten für Touristen. Die Stadt eignet sich aber super zum Übernachten oder um hier eine Rundreise zu starten. Wer Zeit hat kann auf den 53 m hohen Campanile steigen und von dort den Blick über die Stadt genießen. Auch an der Donkin Pyramide hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt. Im Stadtzentrum gibt es das Rathaus und die öffentliche Bibliothek, die man sich allerdings nur anschauen sollte, wenn man genug Zeit hat.

Unsere Bewertung:

Elefanten im Addo Elephant National Park

Zebra im Addo Elephant National Park

Elefant im Addo Elephant National Park

Kudu im Addo Elephant National Park

Robberg Nature Reserve bei Plettenberg Bay

Sonnenaufgang am Keurboomstrand bei Plettenberg Bay

Storms River Mouth im Tsitsikamma National Park

Elefant im Addo Elephant National Park

Schildkröte im Addo Elephant National Park

Mountain Zebra National Park

Red Hartebeest im Mountain Zebra National Park

Blick auf Spitzkope und Valley of Desolation im Camdeboo National Park bei Graaf-Reinet

Zebra im Mountain Zebra National Park

Vervet Affe im Mountain Zebra National Park

Ranger bei einer geführten Safari im Addo Elephant National Park

Sonnenaufgang im Addo Elephant National Park

Büffel im Addo Elephant National Park

Elefant im Addo Elephant National Park

Sonnenuntergang im Mountain Zebra National Park

Sonnenuntergang mit Vollmond am Valley of Desolation

Sonnenuntergang am Valley of Desolation bei Graaf-Reinet

Gepard im Mountain Zebra National Park

Black Wildebeest im Mountain Zebra National Park

Sonnenaufgang am Keurboomstrand

Safari im Addo Elephant National Park

Blick auf Spitzkope vom Camdeboo National Park

Vollmond im Mountain Zebra National Park

Red Hartebeest im Mountain Zebra National Park

Büffel im Addo Elephant National Park

Red Hartebeest im Addo Elephant National Park

Zebra im Addo Elephant National Park

Kudu im Addo Elephant National Park

Elefant im Addo Elephant National Park

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aktualisiert am 28. Februar 2017 von Marcel