Delhi Reiseführer

Delhi Sehenswürdigkeiten

Das Humayun Mausoleum ist die Begräbnisstätte von Nasiruddin Muhamma Humayun, dem zweiten Großmugelherrscher von Indien. Aufgrund seiner Größe und Architektur zählt das Mausoleum zu den bedeutendsten historischen Bauwerken in ganz Indien. Seit 1993 ist es UNESCO Weltkulturerbe. Durch einen prächtigen Torbau betritt man das Gelände des bekannten Mausoleums. Inmitten einer schön angelegten Gartenanlage thront das Bauwerk auf einer 7 m hohen Plattform. Im zentralen Innenraum befindet sich der Kenotaph des 1556 verstorbenen Herrschers Humayun. Wie bei allen anderen Mausoleen auch, befindet sich die eigentliche Grabstätte unter dem Bodenniveau. In den Seitenräumen stehen weitere Kenotaphen von Verwandten und Familienangehörigen. Vor allem zu Sonnenuntergang liegt das Mausoleum in schönem Fotolicht. Für den Besuch sollte man 1 Stunde einplanen. Der Eintritt kostet 250 Rupien.

Unsere Bewertung:

Das Rote Fort von Delhi ist eine Festungsanlage aus der Epoche des Mogulreiches. Es wurde zwischen 1639 und 1648 vom Herrscher Shah Jahan erbaut. Vorbild war das Rote Fort von Agra, das sein Großvater Akbar gebaut hatte. Den Namen erhielt das Fort aufgrund des roten Sandsteins, der für den Bau verwendet wurde. Die Anlage ist 1 km x 500 m groß und liegt am Rande der Altstadt. Man betritt die Anlage durch das Lahore Gate, das in einen Arkadengang überleitet. Hier reihen sich zahlreiche Souvenirläden aneinander. Dahinter liegen die öffentliche und die private Audienzhalle, mehrere kleine Paläste und das Hammam. Im Vergleich zum Roten Fort von Agra ist das von Delhi nicht ganz so interessant. Für die Besichtigung benötigt man 1 Stunde, der Eintritt kostet 250 Rupien. 1,5 km westlich vom Roten Fort liegt das Basarviertel Chandni Chowk. Durch das enge Gassenwirrwarr kann man sich nur zu Fuß oder mit einer Fahrradrikscha fortbewegen. Angeboten werden Stoffe, Parfüms, Kunsthandwerk und traditionelle indische Küche. Für westliche Touristen kann der Besuch des Basarviertels zu einem anstrengenden und nervigen Unterfangen werden, da einem alle vorstellbaren Dinge angedreht werden.

Unsere Bewertung:

Die Freitagsmoschee erhebt sich 1 km südwestlich des Roten Forts. Sie ist die größte Moschee in ganz Indien. Der Innenhof ist 90 x 90 m lang und bietet für mehr als 20.000 Gläubige Platz. Eintritt zahlt man nicht, westliche Frauen müssen allerdings einen Umhang überziehen. Ein Minarett kann bestiegen werden, der Eintritt hierfür kostet 200 Rupien. Eine Fotoerlaubnis kostet ebenfalls 200 Rupien pro Kamera.

Unsere Bewertung:

Den Mittelpunkt von Delhi bildet der Connaught Circus, der auch Rajiv Chowk genannt wird. Hier befinden sich Hotels, Restaurants, Fastfood-Läden, Luxusgeschäfte und Banken. Wer nach einer längeren Reise durch Indien den Genuss nach westlichem Fastfood verspürt, wird hier definitiv fündig. Bei einem Besuch von Delhi passiert man den Connaught Circus zweifelsohne. Neben den westlichen Angeboten an Restaurants und Shoppingläden, bildet der riesige Kreisel einen Verkehrsknotenpunkt.

Unsere Bewertung:

Weitere Sehenswürdigkeiten Delhi

India Gate

3 km südlich vom Connaught Place liegt die lange Promenade Rajpath. Sie verbindet das Regierungsviertel mit dem India Gate. Das India Gate ist ein 42 m hoher Triumphbogen, der die Namen der im Ersten Weltkrieg und während des afghanischen Abenteuers von 1919 für das britische Empire gefallenen indischen Soldaten trägt. Unter dem Bogen liegt das Grab des Unbekannten Soldaten, das ständig vom Militär bewacht wird. Vor allem Freitag abends ist das India Gate Treffpunkt für Jugendliche und Familien – schwierig hier durchzukommen ohne ein Foto mit Einheimischen machen zu müssen.

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Lotus Tempel

Der Lotus Tempel, dessen richtiger Name eigentlich Bahai Tempel ist, ist ein moderner Tempel in Form einer Lotusblüte. Der Tempel wurde zwischen 1979 und 1986 errichtet und bildet das Zentrum der Bahai Religion, die in Indien 4,5 Millionen Anhänger hat. Der Lotus Tempel zählt zu den 77 neuen Weltwundern der UNESCO. Die Besichtigung ist kostenlos, innen herrscht strenges Fotoverbot. Schuhe müssen abgegeben werden, zu Trinken ist nur Wasser erlaubt. Da der Tempel etwas außerhalb des Zentrums liegt, sollte man mit der Metro vom Connaught Circus bis zur Station Kalkaji Mandir fahren. Von hier sind es zu Fuß noch 600 m zum Eingang.

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Safdar Jang Mausoleum

Neben dem Humayun Mausoleum ist das Safdar Jang Mausoleum die zweite große Begräbnisstätte eines Herrschers in Delhi. Das Mausoleum wurde 1753 für den Premierminister Sha Muhammed errichtet. Der Eintritt kostet 100 Rupien pro Person. Wer nicht mit einem Tuk Tuk oder Taxi Fahrer anreist, kann bis zur Metrostation Jor Bagh fahren und 500 m Richtung Norden zum Eingang gehen.

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Qutab Minar

Der Qutab Minar ist ein 72 m hoher Turmbau, deren Grundstein wahrscheinlich Ende des 12. Jahrhunderts gelegt wurde. Als muslimische Stätte hatte das Gebiet um Qutab Minar immer eine große Bedeutung. Auf dem Gelände befinden sich weitere Ruinen und Säule. Für den Besuch genügt ½ Stunde. Wer sich von einem Tuk Tuk oder Taxi Fahrer zum Qutab Minar bringen lässt, muss aufpassen, dass er nicht zum Basar Dilli Haat geschleppt wird. Hauptsächlich auf den Fahrten zwischen Lotus Tempel und Qutab Minar drehen die Fahrer vor allem den westlichen Touristen den Abstecher zum Dilli Haat an. Im Gegenzug wird die Fahrt sehr günstig, da die Fahrer Wertgutscheine von den auf dem Basar ansässigen Händlern erhalten.

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Raj Ghat

Raj Ghat ist eine Gedenkstätte für bedeutende Politiker der Neuzeit. Sie ist dem Freiheitskämpfer Mahatma Gandhi, Indiens erstem Premierminister Jawaharlal Nehru und seiner Tochter Indira Gandhi und deren Söhne gewidmet. Die meisten Besucher kommen wegen des 1948 bei einem Attentat ermordeten Mahatma Ghandi. Einfachste Anreise ist mit einem Tuk Tuk.

Unsere Bewertung:

Regierungsviertel

Das Regierungsviertel von Neu Delhi liegt am westlichen Ende des 3 km langen Rajpath. Hier ist Sitz des Premierministers und vieler Ministerien. Die Gebäude können nur von außen angeschaut werden. Nur wer genug Zeit hat, sollte sich dieses Viertel anschauen. Schön ist ein abendlicher Spaziergang vom India Gate zum Regierungsviertel. Hier in der Nähe kann man dann auch in die Metro einsteigen.

Unsere Bewertung:

Purana Qila

Etwas östlich des India Gates liegt das um 1540 errichtete Fort Purana Qila. Einziges gut erhaltene Bauwerk der kleinen Festung ist der rote Turm Sher Mandal, den der Mogulherrscher Humayun als Bibliothek nutzte. Von deren Treppen stürzte er 1556 zu Tode. Für den Besuch des roten Turmes reichen 10 Minuten, der Eintritt kostet 100 Rupien pro Person.

Unsere Bewertung:

Humayun Mausoleum

Humayun Mausoleum

Humayun Mausoleum

Safdar Jang Mausoleum

Lotus Tempel

India Gate bei Sonnenuntergang

Eingang zum Roten Fort von Delhi

Freitagsmoschee

Freitagsmoschee

Säulen im Qutab Minar

Qutab Minar

Gebäude im Regierungsviertel

Delhi Metro

Grab von Mahatma Gandhi in Raj Ghat

Rotes Fort von Delhi

Audienzhalle im Roten Fort

Purana Qila

Safdar Jang Mausoleum

Humayun Mausoleum

Humayun Mausoleum

Kenotaph im Humayun Mausoleum

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aktualisiert am 24. Januar 2017 von Marcel