China Reiseführer

Peking Sehenswürdigkeiten

Die Verbotene Stadt ist eine der am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten von China. Sie liegt im Zentrum der Stadt und grenzt im Süden an den Tiananmen Platz. Bereits im Jahr 1406 begann der dritte Kaiser der Ming Dynastie mit dem Bau der Verbotenen Stadt. Im Laufe der Jahre wurde die Stadt erweitert, ihr ursprünglicher Grundriss von Nord nach Süd gerichtet blieb immer erhalten. Bis zur Revolution im Jahr 1911 lebten und regierten hier die Kaiser der Qing und Ming Dynastien. Die damalige Bevölkerung durfte die Verbotene Stadt nicht betreten, wodurch auch der Name entstand. Erst 1924 wurden die Tore für die Bevölkerung geöffnet. Die Verbotene Stadt ist heute noch sehr gut erhalten, da sie bei Aufständen besonders geschützt wurde. Wer Peking besucht, sollte die Verbotene Stadt auf jeden Fall besichtigen. Man kann die Stadt sowohl im Norden als auch im Süden betreten. Empfehlenswert ist es den Eingang im Süden vom Tiananmen Platz aus zu nehmen. Am besten kommt man früh morgens, um den Warteschlangen an den Kassen zu entkommen. Innerhalb des Geländes verlaufen sich die Menschenmassen. Das Gebiet ist sehr weitläufig, man kann hier einige Stunden verbringen. Am Eingang erhält man eine Karte, an der man sich orientieren sollte. Man geht über zahlreiche Höfe, durch mehrere Gassen und kann sogar in einige Paläste hineinblicken. Die Verbotene Stadt ist täglich von 8.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Zwischen September und Juni ist sie am Montag geschlossen. Der Eintritt kostet von April bis Oktober 60 RMB pro Person und von November bis März 40 RMB pro Person. Nördlich der Verbotenen Stadt liegt der Jingshan Park auf einem kleinen Hügel. Hier gibt es einen Aussichtspunkt, von dem man einen wunderbaren Blick über die Verbotene Stadt hat.

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Der Himmelstempel ist eine Tempelanlage inmitten eines großen Parks. Jedes Jahr zur Wintersonnenwende beteten hier die Kaiser der Qing und Ming Dynastie für eine gute Ernte. Sie brachten Opfergaben im Rahmen einer feierlichen Zeremonie und informierten den Himmel über die landwirtschaftlichen Erzeugnisse des Vorjahres. Die Gestaltung des Tempelkomplexes spiegelt die Grundsätze des religiösen Denkens wider. Die kreisförmigen Symbole für Himmel und die eckigen Symbole für Erde werden zahlreich wiederholt. Auch der Grundriss des Parks folgt diesem Prinzip. Im Norden ist der Park halbkreisförmig als Symbol für den Himmel, im Süden eckig als Symbol für die Erde. Betreten kann man den Park durch eines der vier Tore in jeder Himmelsrichtung. Das beeindruckendste Gebäude ist die Halle des Gebets für eine gute Ernte. Der prachtvolle runde Tempel wurde erstmals 1420 erbaut und diente als Mittelpunkt für die Erntegebete. Die Wahrsager des Kaisers hatten diese Stelle als Punkt benannt, an dem sich Himmel und Erde berühren. Die Halle des Gebets für eine gute Ernte darf man innen nicht betreten, kann aber hineinschauen. Südlich der Halle des Gebets für eine gute Ernte liegen in einer Achse die Danbi Brücke, die Halle des kaiserlichen Himmelsgewölbes und der Runde Altar. Die Halle des kaiserlichen Himmelsgewölbes ist von einer runden Mauer umgeben. Hier wurden die Seelentafeln für die Zeremonie am Runden Altar aufbewahrt. Der Runde Altar liegt am südlichen Ende der Tempelachse. Er wurde im Jahr 1530 erbaut. Hier bot der Kaiser zur Wintersonnenwende dem Himmel seinen Bericht über die landwirtschaftlichen Ereignisse des Vorjahres und brachte Tieropfer für eine gute Ernte. Westlich der 1,2 km langen Tempelachse liegen die Halle der Abstinenz und die Halle der göttlichen Musik. Östlich der Halle des Gebets für eine gute Ernte liegen der lange Gang und die heilige Küche, in der die Opfergaben vor der Zeremonie getötet wurden. Das Gebiet ist sehr weitläufig, man sollte für den Besuch mindestens 2 Stunden einplanen. Neben den historischen Gebäuden an der Tempelachse gibt es im Park noch weitere interessante Hallen, die einen Besuch lohnen. Der Himmelstempel ist von 8.00 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet, das Parkgelände von 6.00 Uhr bis 21.00 Uhr. Der Eintritt kostet 30 RMB pro Person.

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Der Tiananmen Platz wird auch Platz des himmlischen Friedens bezeichnet. Er ist der größte Platz der Welt und wohl der einzige weltweit, bei dessen Betreten man durch eine Sicherheitskontrolle gehen muss. Im Norden des Platzes steht das Tor des himmlischen Friedens, dahinter grenzt die Verbotene Stadt an. In der Mitte des Tiananmen Platzes liegen das Denkmal für die Helden des Volkes und das Mausoleum von Mao Zedong. Hier liegt der konservierte Leichnam des 1976 verstorbenen Machthabers Mao Zedong. Das Mausoleum kann besichtigt werden. Man darf allerdings weder Rucksäcke noch kleine Taschen mitnehmen. Diese kann man im Osten des Platzes abgeben. Auch Fotografieren ist strengstens verboten. Der Eintritt ist kostenfrei, ein Ticket benötigt man nicht. Man muss sich lediglich an der langen Schlange anstellen. Im Inneren darf man nicht stehen bleiben, sondern muss ständig gehen. Trotzdem hat man einen guten Blick auf den Leichnam von Mao Zedong. Im Süden des Tiananmen Platzes liegt das Zhengyang Tor. Dahinter befindet sich die Qianmen Street, eine im chinesischen Stil errichtete Einkaufsstraße mit westlichen Läden und Fast Food Restaurants. Westlich des Tiananmen Platzes liegen zahlreiche Regierungsgebäude.

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Der Neue Sommerpalast ist eine Anlage für den Kaiser in einem großen Park am Kunming See, um im Sommer der Großstadthitze zu entgehen. Bereits ab 1115 wurde der Neue Sommerpalast gebaut und im Laufe der Jahre ständig um neue Tempel und Gebäude erweitert. Der Eingang zum weitläufigen Parkgelände liegt am östlichen Palasttor. Unmittelbar hinter dem Eingang liegen die Halle der Jadewogen, der Garten der Tugend und Harmonie, der Purpurwolkenturm und das Haus des Aromas. Durch den überdachten Wandelgang kann man am See entlang bis zum Marmorboot gehen. In der Mitte des Wandelgangs liegt die Wolkenzerstreuende Halle, hinter der man zur Pagode der Buddhistischen Werte und zur Tibetischen Gebetsmühle gehen kann. Am nördlichen Ende liegen der Lama Tempel und die Suzhou Straße, die zu einer kleinen nachgebauten Wasserstadt führt. Die südliche Insel erreicht man über die 17-Bogen-Brücke. Hier liegt der Tempel des Drachenkönigs, in dem die damalige Kaiserin für Regen betete. Für die Erkundung des kompletten Palastkomplexes benötigt man mindestens 4 Stunden. Da das Gebiet an einigen Stellen sehr hügelig ist, sollte man bequeme Schuhe tragen. Der Neue Sommerpalast ist von April bis Oktober von 6.30 Uhr bis 18.00 Uhr und von November bis März von 7.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet von April bis Oktober 30 RMB und von November bis März 20 RMB. Neben dem Neuen Sommerpalast gibt es auch den Alten Sommerpalast, der aber nicht so lohnenswert ist. Während im Neuen Sommerpalast die prächtigen Paläste komplett erhalten sind, kann man im Alten Sommerpalast nur einige Ruinenreste und kleine Seen anschauen.

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Weitere Sehenswürdigkeiten in Peking

Konfuzius und Lama Tempel

Der Konfuzius Tempel wurde 1306 errichtet und diente als kaiserliche Akademie. Hier legten zahlreiche Beamte ihre Examensprüfung ab. Ab 1900 wurde das veraltete kaiserliche Examen abgesetzt und ein modernes System zur Bildung eingeführt. In der Nähe des Konfuzius Tempels liegt der Lama Tempel, der 1694 ursprünglich als Wohnhaus errichtet und 1723 zum Tempel umgebaut wurde. Im Lama Tempel gibt es zahlreiche Buddha Statuen und schöne Tempelgebäude. Sowohl der Konfuzius als auch der Lama Tempel lohnen einen Besuch. Der Lama Tempel ist täglich von 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet, der Konfuzius Tempel von 8.30 Uhr bis 17.00 Uhr. Der Eintritt in den Lama Tempel kostet 25 RMB pro Person, für den Konfuzius Tempel zahlt man 30 RMB.

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Trommel- und Glockenturm

Die Trommel- und Glockensignale bestimmten im Leben der Chinesen das tägliche Leben. Die Trommel- und Glockenschläge dienten zur Zeitangabe und bestimmten den Ablauf von Zeremonien. Heute können beide Türme bestiegen werden. Der Trommel- und Glockenturm liegen nordwestlich der Hutongs. Von oben hat man einen schönen Blick auf die traditionellen Häusergassen und deren Innenhöfe. Trommel- und  Glockenturm sind täglich von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Eintritt auf den Trommelturm kostet 15 RMB, auf den Glockenturm 10 RMB.

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Beihai Park

Der Beihai Park ist ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen. Er liegt nordwestlich der Verbotenen Stadt und lädt zum Verweilen ein. Im Park gibt es zahlreiche Tempel und Pavillons und einen botanischen Garten. Am bekanntesten ist die Weiße Dagoba, die auf der Hortensieninsel über dem Park thront. Die Weiße Dagoba wurde 1651 zu Ehren des Besuchs des ersten Dalai Lama errichtet. Auf dem See kann man Tretboot fahren und mit einem Motorboot zur Hortensieninsel übersetzen. Nördlich des Beihai Parks liegen die Hinteren Seen, drei miteinander verbundene Seen. Auch hier kann man einen schönen Spaziergang machen und traditionelle Leckerbissen probieren. Um die Seen herum liegen mehrere Hutongs.

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Dashilan Viertel

Das Dashilan Viertel war zur Zeit der Qing Dynastie Sitz vieler Traditionsgeschäfte. Auch heute gibt es hier noch traditionelle Seiden-, Scheren-, Schuh- und Teegeschäfte. Etwas nördlich der Dashilan Gasse liegt das Qianshi Hutong, das schmalste Hutong Pekings.

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Downtown

Neben den historischen Tempelanlagen und Gassen gibt es in Peking auch ein modernes Hochhausviertel. Bekanntestes und beeindruckendstes Gebäude ist das CCTV Headquarter, in dem die Sendezentrale des staatlichen Fernsehens untergebracht ist. Das Gebäude besteht aus zwei Türmen, die oben miteinander verbunden sind. Neben dem CCTV Headquarter liegt das Television Cultural Center, ein weiteres modernes Hochhaus, das kurz vor seiner Eröffnung im Jahr 2009 ausbrannte. Zur Zeit wird das Gebäude saniert. 2 km westlich der modernen Bauten liegt der Dongyue Tempel, der farbenprächtigste taoistische Tempel Pekings.

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Olympic Park

Die Olympischen Sommerspiele wurden vom 8. bis zum 24. August 2008 unter dem Motto Eine Welt, ein Traum in Peking ausgetragen. Der Peking Olympic Park liegt 11 km nördlich der Verbotenen Stadt und sollte auf jeden Fall besichtigt werden. Im Olympic Park liegt unter anderem das Nationalstadion, das aufgrund seiner Architektur auch als Vogelnest bezeichnet wird. Hier fanden die Eröffnungs- und Schlussfeier sowie die Leichtathletik Wettkämpfe und das Finale des Fußballturniers statt. Während der olympischen Spiele war Platz für 91.000 Zuschauer. Heute kann es besichtigt werden. Das Stadium ist täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 50 RMB pro Person. Neben dem Nationalstadion liegt das Nationale Schwimmzentrum, der Watercube. Hier fanden die Wassersportwettbewerbe statt. Heute wird es als Spaßbad und Austragungsort für Leistungswettbewerbe genutzt. Täglich kommen bis zu 2.500 Besucher. Neben den beiden bekannten Gebäuden liegen auch die Schießhalle, mehrere Hallengebäude und der Ruder- und Kanupark im Olympic Park. Der Olympic Park ist sehr weitläufig, wird aber von zahlreichen Touristen besucht. Im Laufe des Jahres wird ein neu erbauter Aussichtsturm für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auch das Peking Nationalmuseum befindet sich hier in Bau.

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Park des Duftberges

Der Park des Duftberges liegt etwas außerhalb vom Zentrum Pekings entfernt. Wie der Neue und Alte Sommerpalast diente auch der Park des Duftberges als Rückzugsort der damaligen Kaiser. Heute ist es ein schön angelegter Park mit zahlreichen Tempeln und Teichen. Schönster Tempel im Park ist der Tempel der azurblauen Wolke. Mit einer Höhe von 557 m ist der Weihrauchgefäß-Gipfel die höchste Erhebung im Park des Duftberges. Wem der Aufstieg zu anstrengend ist, kann mit einem Sessellift nach oben fahren. Besonders am Wochenende kommen viele Besucher.

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Marco Polo Brücke

Die Marco Polo Brücke wurde 1189 erbaut und erstreckt sich 266 m über den Yongding Fluss. Die Marco Polo Brücke ist die älteste Marmorbrücke Pekings. Bekannt wurde sie durch das Aufeinandertreffen der japanischen und chinesischen Truppen im Jahr 1937. Die Japaner nahmen dieses Aufeinandertreffen als Anlass China zu besetzen. Wer sich die Brücke anschauen möchte fährt mit der Metro Linie 1 bis zur Wukesong Station und steigt dort in den Bus 624 Richtung Zhan Diao Su Yuan. Die Brücke ist von April bis Oktober von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr und von November bis März von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 20 RMB.

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Badachu

Badachu ist ein Bergpark am westlichen Stadtrand von Peking. In dem Park liegen acht große religiöse Stätten. Bedeutendster Tempel ist der Linguang Tempel. Auf einem Rundweg kann man alle acht Tempel besichtigen. Wer nicht so gut zu Fuß ist, kann mit einer Seilbahn auf den Gipfel fahren.

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Hutongs

Hutongs sind enge Gassen eines Stadtviertels, in dem zahlreiche traditionelle Wohnungen liegen. Die ersten Hutongs entstanden bereits in der Yuan Zeit von 1271 bis 1368. Heutzutage gibt es leider immer weniger. Die architektonischen Besonderheiten geben Auskunft über die einstigen Bewohner. Die strenge Hierarchie, die in der damaligen Kaiserzeit herrschte, wird an den Häusern deutlich. Während hohe Beamten reich verzierte, geschwungene Tore vor ihrem Hauseingang hatten, musste sich die gewöhnliche Bevölkerung mit einfachen eckigen Toren zufriedengeben. Bei einem Spaziergang durch die Hutongs bekommt man einen kleinen Einblick in die traditionelle Lebensweise der Pekinger.

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Buddha Statue im Neuen Sommerpalast

Tempel vor dem Kunming See im Neuen Sommerpalast

Fischer im Alten Sommerpalast

auf dem Trommelturm

Nationalstadion Vogelnest im Olympic Park

Eingang zur Verbotenen Stadt vom Tiananmen Platz

Eingang zur Verbotenen Stadt vom Tiananmen Platz

in der Verbotenen Stadt

in der Verbotenen Stadt

Zhengyang Tor am südlichen Ende des Tiananmen Platzes

im Dongyue Tempel in Downtown

Halle des Gebets für eine gute Ernte im Himmelstempel

Halle des Gebets für eine gute Ernte im Himmelstempel

Boot im Beihai Park

Eingangstor zum Konfuzius Tempel

Parallelstraße zur Qianmen Street südlich des Tiananmen Platzes

Trommelturm nahe der historischen Hutongs

in den Hutongs von Peking

Nationalstadion Vogelnest im Olympic Park bei Nacht

Konfuzius Tempel

Hotelempfehlung Peking: Holiday Inn Heaven

Shanghai Sehenswürdigkeiten

Der Bund ist eine 2,2 km lange Uferpromenade in Shanghai. Die zur Expo 2010 neu angelegte Promenade erstreckt sich im Stadtviertel Waitan am Fluss Huangpu. Der Bund ist zu einem Treffpunkt für Touristen geworden. An der Promenade liegen zahlreiche historische Kolonialbauten. Im Dunkeln werden die Gebäude sehr schön angestrahlt. Vom Bund hat man einen tollen Blick auf die Skyline Shanghais. Die modernen Hochhäuser liegen auf der gegenüberliegenden Uferseite des Huangpus, in Pudong. Sowohl im Hellen als auch im Dunkeln entstehen hier eindrucksvolle Fotos von der Skyline. Im Dunkeln werden die Wolkenkratzer angestrahlt.  Markanteste Gebäude sind der Shanghai Tower, das World Financial Center, der Jin Mao Tower und der Oriental Pearl TV Tower. Unterhalb des Huangpus führt der bunt beleuchtete Bund Sightseeing Tunnel zur anderen Uferseite. In kleinen Gondeln fährt man in knapp 5 Minuten durch den Tunnel, in dem eine Lichtershow gezeigt wird. Die Lichtershow wirkt veraltet und ist ziemlich langweilig. Als Transportmöglichkeit zur gegenüberliegenden Uferseite ist der Bund Sightseeing Tunnel geeignet, aber für 50 RMB auch schon eine teure Variante.

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Pudong ist das moderne Hochhausviertel von Shanghai. Hier liegen zahlreiche markante Hochhäuser. Das höchste Gebäude ist der 632 m hohe Shanghai Tower, der nach dem Burj Khalifa das zweithöchste Gebäude der Welt ist. Zur Zeit befindet sich der Wolkenkratzer noch in Bau, hat aber schon seine Endhöhe erreicht. Zweithöchstes Gebäude ist das 2008 fertiggestellte World Financial Center. Das World Financial Center ist 492 m hoch und beherbergt die zweithöchste Aussichtsplattform der Welt. In der 100. Etage, auf einer Höhe von 474 m, liegt die öffentlich zugängliche Etage. Von der Aussichtsplattform hat man einen schönen Blick auf den Jin Mao Tower, den Oriental Pearl TV Tower und den Bund. Das Besondere an der Plattform ist der Glasboden, durch den man knapp 500 m in die Tiefe schauen kann. Der Eintritt kostet 180 RMB pro Person. Neben dem World Financial Center und dem Shanghai Tower thront der 420 m hohe Jin Mao Tower in der Skyline. Die treppenförmig aufsteigende Fassade des Wolkenkratzers soll an eine Pagode und an einen Bambushalm erinnern, also an traditionell chinesische Formen. Auch auf dem Jin Mao Tower gibt es eine öffentlich zugängliche Aussichtsplattform. Der Eintritt kostet 100 RMB pro Person. Bei einem Besuch der Aussichtsplattform kann man auch in das beeindruckende Artrium des Grand Hyatt Hotels schauen. Das Artrium reicht vom 53. zum 87. Stockwerk, ist 152 m hoch und damit das höchste der Welt. Das vierte markante Gebäude in der Skyline Shanghais ist der Oriental Pearl TV Tower, der ebenfalls eines der Top Sehenswürdigkeiten der Stadt ist. Der Fernsehturm ist 468 m hoch und hat drei Aussichtsplattformen. Vom Oriental Pearl TV Tower hat man einen 360° Rundumblick über die angrenzenden Stadtteile. Der Eintritt zur höchsten Plattform kostet 220 RMB pro Person. Jede Aussichtsplattformen bietet sowohl tagsüber als auch abends einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Wer in Shanghai zu Besuch ist, sollte auf jeden Fall mindestens eine der Plattformen besuchen. Gegenüber des Oriental Pearl TV Towers liegt die Super Brand Mall, in der es zahlreiche westliche Läden und Restaurants gibt. Wer in Pudong am Ufer des Huangpu entlang schlendert hat einen tollen Blick auf den Bund.

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Südlich vom Bund in der Altstadt, im historischen Zentrum Shanghais, liegt der Yu Yuan Garten. Der Garten wurde bereits im 16. Jahrhundert als Privatgarten errichtet. Heute kann er besichtigt werden. Zu sehen gibt es zahlreiche Hallen, Tempel und Teiche. Für den Besuch des Gartens sollte man 1 Stunde einplanen. Auch das Teehaus und der Basar sind sehr interessant. Auf dem Basar kann man einheimische Köstlichkeiten probieren und chinesiche Accessoires kaufen.

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Weitere Sehenswürdigkeiten in Shanghai

Jade Buddha Tempel

Der Jade Buddha Tempel liegt im Bezirk Jingan und ist der von Touristen meist besuchteste Tempel in Shanghai. Sein Name hat der Tempel von zwei, aus Myanmar stammenden Jade Buddhas, die im Jahre 1882 nach Shanghai verschifft wurden. Wie bei allen anderen Tempeln auch, zahlt man keinen Eintritt. Man sollte sich aber angepasst verhalten, da die Gläubigen vor den Buddha Statuen beten.

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Transrapid

Der Transrapid ist eine Magnetschwebebahn, die auf einer 30 km langen Strecke mit bis zu 430 km/h fährt. Der Transrapid verbindet die Longyang Station mit dem Shanghai Pudong International Airport.

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Nanjing Road

Die Nanjing Road, chinesisch Nanjing Lu, ist eine große Einkaufsstraße im Zentrum Shanghais. Sie verläuft vom Bund zum Volkspark. In der Nanjing Road liegen viele Einkaufsläden, Restaurants und Cafes. Im Dunkeln erleuchten zahlreiche Leuchtreklame die belebte Fußgängerzone.

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Skyline mit dem World Financial Center, Jin Mao Tower und Oriental Pearl TV Tower

World Financial Center und Jin Mao Tower im Stadtviertel Pudong

Lichtreklame in der Nanjing Road bei Nacht

Aurora Tower im Stadtviertel Pudong

goldene Buddhas im Longhua Tempel

Hotelempfehlung Shanghai: Holiday Inn Zhabai

Ausflug zur Großen Mauer

Die Chinesische Mauer, auch Große Mauer genannt, erstreckt sich über fast 9.000 km durch China. Man nimmt an, dass die Mauer bereits ab dem 7. Jh. v. Chr. zum Schutz des chinesischen Kaiserreichs erbaut wurde. Während große Abschnitte der Mauer immer mehr verfallen, werden einige restauriert und den Touristen zugänglich gemacht. Der bekannteste Abschnitt erstreckt sich bei Badaling, 70 km nordwestlich von Peking. Hierhin kommen alle organisierten Bustouren. Auch wer eine geführte Tour in Peking bucht, wird in der Regel nach Badaling gebracht. Menschenmassen, Reiseführer mit Fahnen und nervige Touristen sind keine Seltenheit. Das besondere Flair der Mauer wird durch dicht gedrängte Menschen zerstört. Wesentlich schöner ist der Mauerabschnitt in Mutianyu, das 75 km nordöstlich von Peking liegt. Auch hier ist die große Mauer restauriert. In Mutianyu halten nur sehr wenig organisierte Busreisegruppen. Man trifft lediglich auf vereinzelte Individualtouristen. Mit einer Seilbahn fährt man zur Großen Mauer hinauf. Die Fahrt hin und zurück kostet 100 RMB, der Eintritt zur Mauer 45 RMB. Der restaurierte Abschnitt ist 2,2 km lang. Besonders schön sind die 22 Wachtürme. Wer die Große Mauer in Mutianyu besichtigen möchte, kann von Peking aus mit dem Bus anreisen. Bus 916 Express fährt von Dongzhimen Station bis zur Großen Mauer in Mutianyu. Die Fahrt dauert ca. 2 Stunden und kostet nur 16 RMB. Man sollte darauf achten, dass man den 916 Express Bus erwischt, da Bus 916 nicht bis zur Großen Mauer durchfährt. Endstation von Bus 916 ist Huairou. Von hier bringen Einheimische die Touristen aber auch in ihren Minivans in knapp 30 Minuten für ein kleines Entgelt weiter zur Mauer. Ein weiterer schöner, wenig besuchter, Mauerabschnitt befindet sich in Simatai, 120 km nordöstlich von Peking. Auch hier hin kann man mit einem öffentlichen Bus hinfahren.

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Große Mauer in Mutianyu

Große Mauer in Mutianyu

Große Mauer in Mutianyu

aktualisiert am 29. April 2015 von Marcel